Die Maidan-Morde: Das ”Gesellenstück” für Poroschenko, zum Erreichen der Macht in Kiew

 

Der lebendige Augenzeuge

Der lebendige Augenzeuge

Der noch lebende Zeuge und Weggefährte der 3 Hauptakteure des Maidan spricht sich es von der Seele. Er benennt klar und deutlich, von wem die Mörder die Befehle bekamen.    
Die  Maidan-Morde, ein ”Schauspiel” der Sonderklasse für die Geheimdienste. Haben sie es doch bis heute geschafft, durch die Verbreitung von hunderten  Wahrheiten, die tatsächliche Wahrheit zu verschleiern. Arsenij Jazenjuk für den CIA, die Deutschen mit Klitschko vertreten und der ”Berichterstatter des Präsidenten Obamas” machten ”ganze Arbeit”. Petro Oleksijowytsch,  machte seine Sache so gut, dass er selbst dann auch  Präsident werden durfte. Niemandem mehr verpflichtet, bis auf seinem Gönner und Chef in Washington.

Zum Nachlesen:     00:07 Ich weiß über dich, dass du auf Maidan warst. Von Anfang an, seit den ersten Auseinandersetzungen. Ich weiß, dass du dort den ganzen Winter verbracht hattest, einschließlich die Ereignisse von Januar, Februar, und vorher, bis zum Augenblick, als man angefangen hat, dort Kartoffeln einzupflanzen, oder so was… Noch weiß ich, dass du dich jetzt versteckst… Vor der eigenen Macht versteckst du dich, oder?

-Ja.

-Vor der ukrainischen Macht?

-Ja.

00:41 Na, erzähl bitte, warum. Die einzige Bitte an dich: da du dagegen bist, dass wir dein Gesicht zeigen und deinen Namen nennen, und deine Stimme sollen wir ändern, gib uns Einzelheiten, damit die Menschen verstehen, dass du keine ausgedachte Figur bist.

01:05 Also: warum versteckst du dich? Was ist geschehen? Ich verstehe es so, dass du überzeugt bist, dass du gewisse Verdienste vor dem Maidan hast?

01:16 -Im Ernst: gibt es Verdienste?

-Nicht so Verdienste, bloß es hat sich so ergeben, dass es Auseinandersetzungen zwischen mir und Poroschenko gab, und mit dem „Rechten Sektor“.

01:26 -Also kennst du Poroschenko persönlich?

-Was heißt persönlich? Aus einer Konfliktsituation. Als er versucht hat, die ukrainischen Scharfschützen zu verstecken, die sie für die russischen ausgegeben haben.

01:37 -Ein Bekannter von mir hat mich angerufen, der die Scharfschützen bewacht hat, die wir vom Gebäude der „Ukraine“ geholt haben, von der Bank…

-Die Scharfschützen, die ihr geholt habt?..

01:47 -Geholt. „Die Selbstverteidigung von Maidan“

-Am denselben Tag geholt?

-Am denselben Tag waren sie schon zu Hause, ca. eine Woche lang.

01:57 -Wo wurden sie bewacht?

-Im Gewerkschaftshaus, im Keller haben sie gesessen, in den Büros, wo es den Platz gab, dort haben wir sie gehalten.

-Bewacht?

-Bewacht, die „Selbstverteidigung von Maidan“.

02:07 -Zu diesem Augenblick…

-Warst du in der „Selbstverteidigung“?

-Ich war in der „Selbstverteidigung“. Es gab so eine Geschichte, dass, wenn wir die Scharfschützen bzw. die Mitarbeiter von der anderen Seite erwischt haben…

02:18 …hat Jazenjuk immer irgendwelche Wändchen gemacht, dass wir sie nicht sehen bzw. berühren können, und dann sind sie verschwunden.

02:29 -Der hat sie mit den Notarzt-Autos weggefahren, oder?

-Die Offiziersschüler hat niemand angegriffen, die haben wir einfach außerhalb von der Absperrung vom Maidan herausgeführt und den Polizisten übergeben.

02:41 Dann haben sie mit dem Bus Julia und die Abgeordneten zu Maidan gebracht. Mit demselben Bus sollten die Scharfschützen weggefahren werden.

02:50 Mich ruft ein Mensch an, der Abgeordnete, der mit Julia gekommen ist…

02:58 …und es ergibt sich so ein Quatsch, dass man mich anruft und sagt, dass Poroschenko gerade die Scharfschützen, die gesessen haben, in den Bus gesetzt hat… eben die Scharfschützen, nicht die Offiziersschüler, niemanden, nur die Scharfschützen…

03:08 …-Setzt sie in den Bus und fährt weg.

-Also…

-Von Anfang an gab es keine Scharfschützen, es gab Berkut-Mitglieder, sie sind auf den Dach geklettert und haben angefangen, auf die Menschen mit den Gummikugeln zu schießen.

03:19 -Und wenn sind die Scharfschützen aufgetaucht?

-Scharfschützen… Ich kann kein genaues Datum nennen. Ich weiß nicht, wie viele Tage genau vergangen sind.

03:29 Sie haben schon angefangen, mit der Gummikugeln zu schießen, ihren Bus angezündet, ihren Bus auf Gruschewskogo… und als der Bus auf Gruschewskogo angezündet wurde, wurde der erste Schuss auf den zentralen Platz rausgelassen.

03:41 Neben der Bühne, heißt es… Ein Mädchen wurde getötet. Dann wurde ein Junge auf Gruschewskogo getötet. Sie haben getötet, danach sind die „Afghanen“ hingegangen, die afghanische Hundert, die Kerle sind zusammengekommen, die in Afghanistan gedient haben.

03:53 Nun, ihnen ist nicht egal, sie haben auch Kinder… Sie sind gekommen und haben ihre Gruppe gebildet. Sie haben weder die Abgeordneten, noch die Jazenjuks, gar niemanden an sich rangelassen.

04:04 Weil sie niemandem vertraut haben. Weil sie schon den Krieg durchgemacht haben und verstanden, was die Provokation bedeutet. Wir die Jugendlichen, die damals dort gestanden haben, wir hatten das nicht gewusst. Und sie haben es gewusst und verstanden.

04:15 Darum haben sie um sich gleich eine Wache gestellt, damit niemand zu ihnen kommen darf, die Zelten, und sie haben dort gewohnt. Also wenn es sie zu diesem Zeitpunkt nicht gäbe…

04:26 …hätten die Menschen vielleicht bis ans Ende nichts verstanden.

04:29 Sie haben angefangen, die Gruppen zu bilden, um diese Scharfschützen zu fangen, sie haben die Waffen mitgebracht und angefangen, auch hochzuklettern und diese Scharfschützen abzuschießen.

04:41 Vor meinen Augen wurden drei „Afghanen“ getötet. Sie haben versucht, zurück zu schießen, aber es sind die Kugel gleich zurückgekommen.

04:51 In diesem Augenblick hat Jazenjuk angefangen, anzukündigen, dass auf dem Maidan russische Scharfschützen schießen, da ihr Expert aus dem Ton beschlossen hat, dass es die russische Maschinengewehr ist, die schießt.

05:07  Hier, die Russen haben gegen uns die Scharfschützen gesetzt. Der Präsident war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr da, weil ihn niemand mehr finden konnte.

05:16  -Also ihr habt damals noch nicht richtig verstanden, ob es dort jemanden gibt?

-Ja, zu diesem Zeitpunkt hat es noch niemand richtig verstanden. Erst nachher hat ein Mensch festgestellt, dass er weggeflogen ist, dass das Geld aus der Bank herausgenommen wurde.

05:25  Nachher sind die Menschen zur Bank gegangen, haben die Absperrung von „Berkut“ weggetrieben, es hat sich rausgestellt, dass er wirklich das Geld mitgenommen hat.

05:33   Wegen diesen ganzen Sachen, als sie schon angefangen haben, zu schießen, haben die „Afghanen“ eine Gruppe gebildet und sie „Selbstverteidigung“ genannt.

05:39  Damit es eine Selbstverteidigung gibt, und falls jemand von der anderen Seite erwischt wird, bevor die Menschen ihn töten oder verprügeln, wird gleich angesagt: „Dort und dort, Selbstverteidigung bitte kommen und ihn holen“.

05:51  Dann gingen die Menschen auseinander, bildeten einen Korridor, die „Selbstverteidigung“ kam, nahm den Menschen und brach ihn zu den Chirurgen.

05:58  Denn eine Behandlung brauchte er auf jeden Fall, weil als er erwischt wurde, hat er sowieso genug Schläge abgekriegt. Echte Ärzte hatten wir nicht, diejenige aus Maidan, die sich ein wenig auskennen, wurden gerufen, in die Büros gesetzt…

06:10  …was es gab, geholt, ihnen gegeben, und sie haben behandelt.

-14 Scharfschützen..

-14 Scharfschützen, ja.

-…habt ihr von den Dächern geholt? Dieses „Selbstverteidigung“ aus den „Afghanen“?

06:21  -Die „Selbstverteidigung“, „Afghanen“, alle zusammen, ja, Menschen.

-In welchem Zeitabschnitt ungefähr?

-Insgesamt sind es alle Scharfschützen, die ich im Laufe von Maidan gezählt habe.

06:33  Aber während wir hier gekämpft haben, haben die Anderen auf der anderen Seite gekämpft.

06:40  Als ich zu der Bühne gekommen bin, stand Klitschko dort. Ich habe ihn gefragt: „Wo sind die Geisel, die Sie genommen haben?“ Der sagt: „Ich weiß nicht genau, Jazenjuk soll sie gegen die Maidan-Anhänger austauschen, die dorthin verschleppt und verprügelt werden“.

06:52  Die Menschen, die quasi auf die andere Seite verschleppt wurden, die tauscht er aus.

06:58  Ich habe mich gleich daran gezweifelt, weil es zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich jemand auf die andere Seite geholt wurde. Ein Kerl wurde rübergeschleppt, nackt ausgezogen und mit den Stöcken tot geprügelt – das gab es.

07:11  Und dann aus dem Wasserschlauch begossen und weiter geprügelt, und zwar in der Öffentlichkeit, damit alle Menschen sehen – das gab es. Und das jemand auf die andere Seite verschleppt wurde – das gab es zu diesem Zeitpunkt nicht.

07:23  und er sagt, dass er sie gegen die Maidan-Anhänger austauschen wird. Gegen welche Maidan-Anhänger er sie austauschen will, das habe ich überhaupt nicht verstanden.

07:30  Und wir haben uns entschieden, die Menschen, die uns weggenommen werden, noch vor der Bühne festzunehmen und extra woanders zu bewachen. denn an die Abgeordneten kein Vertrauen.

07:41  Weil die zu diesem Zeitpunkt genau so viel bedeutet haben, wie wir, Sie haben aber angefangen, die Chefs zu spielen.

07:51  Wir sind einfach auf sie zugekommen und haben gesagt: Leute, hier sind die Menschen als eine Gesellschaft der Gleichberechtigten versammelt, die alles einstimmig entscheiden. Ihr seid hier genauso wie wir.

08:02    Dann haben sie angefangen, sich aufzuführen, Jazenjuk wollte wegfahren, sie haben ihn gleich bei der Ausfahrt festgenommen. Haben ihm zum Verstehen gegeben, dass er hier nicht alle mit den Fingern rumkommandieren darf.

08:10  Du wirst dich genauso bewegen, wie alle anderen. Wenn das Fahren hier verboten ist, sollst du dich gefälligst auch daran halten. Nachher…

08:18  -Also, ihr habt angefangen, die nächsten Scharfschützen, die gefangen werden, extra woanders zu bewachen?

-Extra unter unserer Aufsicht.

08:28 -Wo habt ihr sie gesetzt?

-Wir hatten ein Büro im Gewerkschaftshaus, und es gab noch eine Grube…

-Auf welchem Stockwerk?

-Auf dem zweiten Stock und auf dem vierten, wo es auch eine Einheit des “Rechten Sektors“ gab.

08:41 -Und auf dem vierten Stock, und dort habt ihr sie bewacht?

-Ja, auf den vierten Stock, dort gab es einen großen Raum, ein Konferenzsaal, und dort haben wir sie bewacht.

08:52 -Und in diesem Saal habt ihr sie also auch bewacht.

-Aus Interesse habe ich ihre Personalausweise eingesammelt. Ich wollte sie überprüfen und den Journalisten geben,…

09:03 …damit es auf dem Maidan mit dem Lautsprecher angesagt wird, denn als der erste Scharfschütze erwischt wurde, habe ich gesehen, dass sein Personalausweiß ukrainisch ist. Und uns haben sie angefangen, weiszumachen, dass es die Russen sind, die schießen.

09:13 OK, gut. Sie haben angefangen, mir anzuimpfen, dass ich nicht die Personalausweise beachten soll, sie sind illegal hier, und die Ausweise sind extra gefälscht.

09:23 Na gut – einer. Gut –zwei. Aber wenn die ganze Gruppe gekommen ist, und wenn man logisch denken würde…

09:33 …dann wäre diese ganze Gruppe zum Beispiel aus Donezk Berkut gewesen – eine Gruppe, alle Ausweise. Und ich nehme die Ausweise – der eine ist Major, der andere – Kapitän…

09:43 -Lauter Offiziere, ja?

-Es waren lauter Offiziere. Und alle waren aus den verschiedenen Städten.

-Aus welchen denn?

-Saporoschje, Odessa, Lwow.

09:56 Äh… Kirowograd, glaube ich, Karpaten… Aus Karpaten gab es überhaupt sehr viele Menschen…Viele Städte, alle weiß ich nicht mehr, aber…

10:10 Dort stand es auch noch so geschrieben, erst die Abteilung so und so, direkt stand es – erst die Abteilung von solchem und solchem „Berkut“.

10:19 Ich habe alle Personalausweise eingesammelt und abgegeben – dort hat ein Mädchen gestanden aus dem 5. Kanal. Ich habe ihr die Personalausweise gegeben und gebeten, sie zu veröffentlichen. Aber es kam keine Veröffentlichung.

10:31 -Und was für ein Mädchen? Wie hat sie geheißen?

-Ich weiß nicht, wie sie geheißen hat. Sie hat am Rande gestanden, neben diesem da… Ich habe gesehen – der 5. Kanal.

-Am Rande neben der Bühne?

-Neben der Bühne.

10:39 -Von welcher Seite, wenn man auf die Bühne schaut?

-Neben dem Gewerkschaftshaus, auf der rechten Seite.

-Und wie hat sie ausgeschaut?

-Na, blond, nicht groß, in einem Mantel…

10:50 Sie stand, und es war ein Kerl mit ihr, so groß, mit den Krausenhaaren, der hat sie gefilmt, der hatte eine Kamera, einen Kabel…Sie hat Mikrofon gehalten, und sie sind auf dem Maidan rumgelaufen.

10:58 -Und es stand auf ihrem Mikrofon „5. Kanal“?

-Ja, „5. Kanal“.

-Der 5. Kanal gehört aber Poroschenko, darum..

-Das wusste ich nicht. Ich hatte damals einfach verstanden – in Charkow, in Kiew…

11:09 …der 5.Kanal erzählt überall die Wahrheit…

-Ehrlich, demokratisch…

-So hatte ich es verstanden. Aber es hat sich rausgestellt… Ich wusste nicht, wem er gehört, ehrlich gesagt.

11:18 -Wie viele Scharfschützen sind geblieben?

-14.

-Zu diesem Zeitpunkt?

-Aus den 15. Der eine ist gestorben. Es ist von der Bank runtergestürzt. Als wir ihn gefangen haben, kam ein „Afghane“ aus dem anderen Gebäude und hat ihn verletzt.

11:30 Und er war verletzt, und als die drei vom Dach geholt wurden, ist der eine runtergestürzt, auf den Regenschutz und dann ganz runter. Er war sehr schwer verletzt.

11:41 Er war schwer verletzt, ja. Als wir ihn über Maidan getragen haben, wollten die Menschen ihn erst verprügeln, aber die „Selbstverteidigung“ hat sie weggetrieben – er stirbt schon, was soll die Prügelei? Was erreicht ihr damit?

11:56 Als wir ihn ins Gewerkschaftshaus getragen haben, gab es dort auf dem 1. Stockwerk, wo es normalerweise eine Kantine sein sollte, dort auf den Tischen wurde die Schwerverletzten aufgelegt.

12:08 In den ersten Sekunden, als sie reingetragen wurden. Dort wurde ihnen die erste Hilfe geleistet, und später kamen sie auf den 4. Stock, auf den 5., dort haben sie die Ärzte behandelt, die professionellen…

12:18…die haben die Verbände gemacht usw. Und hier – sofort, wenn es eine aufgerissene Wunde gab oder so ähnliches – den haben sie gleich aus den Tisch gelegt und lebendig zugenäht.

12:28 Als wir ihn hineingetragen hatten und aufgelegt, dort stand ein Arzt, er hat uns gefragt: „Wozu habt ihr ihn überhaupt hierher gebracht? Der sollte dort sterben!“ Wir haben ihm erklärt, dass er immer hin ein Mensch ist…

12:40 …und die Hilfe muss geleistet werden. Sie haben ihn zugenäht, und er hat zwischen… sein Unterkiefer war anscheinend gebrochen, und er hat zwischen den Zähnen geflüstert: „Ruft meine Frau an…“ Und das war’s.

12:49 Darauf hat sich alles beendet, nach weiß ich nicht wie viele Stunden ist er gestorben. Lag ein paar Stunden noch oben und ist gestorben.

12:58 Und so hat es sich ergeben, dass diese Scharfschützen, von denen es bei uns 14 geblieben sind, sie hat ein Mensch geholt und gesagt, dass sie aus dem Maidan weggefahren werden sollen.

13:07 Ich sage ihm: Aus welchem Grund? Wer fährt sie überhaupt weg? Wer hat befohlen, sie in einen Bus zu packen? Dann ist Poroschenko gekommen mit den zwei Leibwachen und hat befohlen, alle in den Bus zu stecken.

13:16 Er sagt – wir haben sie im Bus, und jetzt gehen wir, sagt er, zu der Bühne. Im Büro soll niemand bleiben. Ich sage – und wo ist der Bus, ist er schon weggefahren? Er sagt – rein theoretisch sollte der Bus noch da sein…

13:27 …weil dort die Zelte stehen, und er rückwärts fahren soll. Also ich denke, noch 1 bis 1,5 Minuten – und er wird schon am Rande stehen, vor der Ausfahrt.

13:36 Ich sage – OK, lege auf und renne dorthin, Richtung Ausfahrt, links über den Hauptplatz. Renne zum Bus…

13:46 …zum Fahrer und sage: „Stopp den Bus!“ Daneben steht Poroschenko, hinter ihn ein Leibwächter, weiter ein enger Korridor, und vor der Tür steht der 2. Leibwächter.

13:58 Poroschenko zeigt ihm etwas mit der Hand, ich konnte nichts hören, weil ich aus der Straßenseite gestanden habe. Ich fange an, auf den ganzen Maidan zu schreien: „Leute, die Scharfschützen werden weggefahren!

14:07 Die Mitarbeiter, alle die wir gefangen haben, werden mit dem Bus vom Maidan weggefahren!“

Der Abstand bis zur Bühne ist zwar groß, aber es haben schon viele Menschen dort gestanden – auch Kosaken,…

14:18 … georgische Zelten, russische Zelten, alle Menschen aus den verschiedenen Städten haben dort gestanden. Es würde in der Kette übertragen, und sie kamen aus den Zelten…

14:28 …rannten zum Bus… Inzwischen hat es Maidan mitbekommen, die Leute vom Maidan sind auch hingerannt, ich habe zwei hintere Reifen durchgeschossen.

14:37 Ich bin zur Fahrertür gekommen, habe die Pistole auf den Fahrer gerichtet und gesagt: „Entweder stoppst du den Bus, weil hier niemand wegfahren wird,…

14:47 …ich bin von dieser Seite hingerannt, habe die Pistole auf den Fahrer gerichtet und sagte: „Stopp den Bus, es fährt niemand weg!“ Und Poroschenko sagt ihm, obwohl die Reife schon durchgeschossen wurde…

14:57 …Poroschenko schreit ihm: „Gib Gas!“ Die Kupplung brennt, dieser gibt Gas vor lauter Angst.. die Kupplung brennt und stinkt, alle verstehen, dass der Bus nicht mehr fahren kann, der bewegt sich gerade noch ein bisschen…

15:08 … und raucht. Ich verstehe, dass niemand darauf reagiert, sehe, dass die Menschen sich inzwischen versammelt haben und in einer Haufen stehen. Ich sage: „Leute, stellt euch hinter dem Bus!“…

15:18 …weil der Bus die Polizisten wegfährt, die auf die Menschen geschossen haben! Die Leute sagen: „Warum fährt ihr die Polizisten weg, die auf uns geschossen haben, und so weiter?“

15:30 Dann kommt Poroschenko. Die Tür öffnet sich; Poroschenko kommt, aber nicht ganz, sondern versteckt sich hinter der Leibwache, und sagt: “Leute, geht auseinander, hier werden nur die gewöhnlichen Offiziersschüler weggefahren…

15:39 …die in den ersten Reihen gestanden haben. Es ist bei uns schon alles abgesprochen, dort steht ein Bus mit den Maidan-Anhängern, wir tauschen sie aus und bringen die Maidan-Anhänger hierher“.

15:49 Die Leute fangen an, sich quasi zu entspannen. Ach, wenn es so ist, dann natürlich, ja… Und ich fange an, zu schreien, dass es eine Provokation ist.

15.58 Ich kenne persönlich die, die dort sitzen. Ich habe die Seitenscheibe mit dem Stein zerschlagen, und dort sitzt ein Mensch, ein erwachsener Mensch. Ich sage: „Leite, schaut, zerschlagt die Scheiben und schaut!“

16:08 Schaut, es sitzen hier keine Kinder, es sitzen keine Offiziersschüler, es sitzen hier die erwachsenen Menschen!“ Die Leute fangen an, zu schreien: Holt sie raus, stellt sie hin, wir werden sie anschauen.

16:17 Wenn es dort tatsächlich die Offiziersschüler sind, dürfen sie gleich rausgehen, sie brauchen nicht einmal den Bus, wir machen für sie einen Korridor, und sie dürfen zu Fuß raus! Und wenn dort tatsächlich die Offiziere sitzen, warum betrügen Sie uns denn?

16:28 Poroschenko hat angefangen, nervös zu werden, sie schließen die Türe, Poroschenko schreit wieder „Gib Gas!“, und dieser fängt an, direkt auf die Menschenmenge zu fahren. Ich bin ausgeflippt, von der Seite hingerannt…

16:37 …wir haben die Scheibe in der Tür zerschlagen, die Tür hat sich geöffnet. Ich habe Poproschenko an den Arm gepackt, dann hat mir die Leibwache geschlagen, und ich hätte runterstürzen sollen…

16:46… aber es gab so viele Menschen drum herum, wie in einem überfüllten Bus. Sie haben mich aufgefangen. Ich holte wieder die Pistole raus, richtete sie auf Poroschenko und sagte: “Steigen Sie aus, der Bus fährt nicht!“

16:59 Er hat angefangen, zu schreien, dass es eine Provokation ist und woher ich eine Pistole habe. „Hier sind alle Menschen unbewaffnet, warum hat er eine Waffe?“

17:08 Die Menschen… nicht dass sie geben mich wären, aber sie haben quasi seine Seite aufgenommen bezüglich der Waffe. Sie haben mich an den Arm gepackt und meine Pistole weggenommen.

17:19 Da sing die „Afghanen“ hingerannt, mit denen bin ich von den ersten Tagen an dabei, auch mit diesen Flaschen angezündet, beobachtet… sie wussten, dass ich kein Provokateur bin.

17:28 Und sie sind gekommen, haben einen Leibwächter gepackt, den zweiten, sie auf die Seite geschoben. Ich habe in dieser Zeit Poroschenko gepackt und ihn rausgeholt. Poroschenko hat angefangen, zu schreien. Er hat gestolpert…

17:38 …ich habe ihn quasi leicht mit der Pistole geschlagen, und er hat gestolpert. Ich habe die zweite Pistole rausgeholt, ich hatte noch „Walter“, die kleine Pistole von meiner Frau. Und ich sage ihm:

17:46 „Ich lasse dich nicht die Scharfschützen hier rausfahren“. Und der, nachdem er gestolpert hat, stellt sich auf ein Knie, habt sich und sagt: „Wollen wir verhandeln?“ Ich sage: „Worüber?“ Der sagt: „Nimm die Waffe weg….

17:57 …wir werden gleich verhandeln, alles wird gut sein“. In diesem Augenblick kam… wie heißt sie…die Sängerin, ja. Ruslana.

18:08 „Warum tun Sie das, bla-bla…Er will die Menschen austauschen…“ und sie war mit ihnen von den ersten Tagen an dort. Mal sang sie „Heil der Ukraine“,…

18:20 …mal „Die Ukraine ist noch nicht gestorben“… Und das Ganze hat sich dermaßen erhitzt.. Sie – mal vorwärts, mal rückwärts…

18:30 Der Bus fährt nicht wirklich, die Kupplung brennt, die Reifen sind platt, und er fährt gerade noch aus der Barrikade, steuert ein wenig raus…

18:41 Und mir nehmen sie die zweite Pistole weg. Die Leute fangen an, zu glauben. Wenn sie auf den Dach klettert und anfängt zu singen “Die Ukraine ist noch nicht gestorben“… Hier sind, sagt sie, die Studenten, die Offiziersschüler…

18:52 Die Leute fangen an, zu glauben, die Hälfte. Und die andere Hälfte – nicht. Und dann fängt schon eine Auseinandersetzung zwischen den Menschen an. In der Mitte bildet sich ein Korridor aus der „Selbstverteidigung“ und sie lassen mich nicht dran, und solche wie ich, die geglaubt haben.

19:03 Und diejenige, die ihnen geglaubt haben, geben sich zusammen mit ihnen die Hände und bilden einen Korridor, damit der Bus rausfahren kann. Ich fange an, zu schreien, aber habe keine Stimme mehr…

19:13 „Leute, versteht doch,“ sage ich, „sie haben euch nicht einmal gezeigt, wer drin sitzt! Hier habe ich die Scheibe zerschlagen, der eine hat herausgeguckt und sich wieder versteckt, und der andere auch… Ihr sieht doch, dass dort keine Jugendlichen sitzen!

19:23 Dort sitzen erwachsene Menschen! Welche Offiziersschüler sind sie denn?!

Und ich habe ihm gesagt, dass ich mit ihm nicht reden will. Und ich trug damals eine Gesichtsmaske. Nur die Augen waren bei mir zu sehen.

19:34 Er fängt an, zu schreien, dass ich ein Provokateur bin, quasi, er versteckt sein Gesicht, wenn er hier ist, wie wir alle, wozu versteckt er sein Gesicht? Ich erkläre ihm: ich verstecke mein Gesicht…

19:44 …nicht vor dir und nicht vor den Menschen, sondern von denen, die nachher diese Macht gegen uns anwenden werden. Weil hier alle filmen und fotografieren, und morgen wird das Ganze im Internet sein.

19:55 Und heute sind wir gut, und morgen wird man uns alle umbringen. Aber, sage ich, wenn du mein Gesicht sehen willst – hier! Und ich habe die Gesichtsmaske abgezogen. Und stand schon ohne sie.

20:05 Ich sagte: „Hier ist mein Gesicht. Ich verstecke mich von niemandem. Ich komme aus Charkow. Ich bin seit dem ersten Tag hier auf dem Maidan. Ich kam hierher in Urlaub mit dem Kind, aber es hat sich so ergeben. Und jetzt fährst du hier die Offiziere weg,…

20:16 …angeblich um sie gegen die Maidan-Anhänger auszutauschen. Obwohl es keine Maidan-Anhänger mehr hierher kommen würden. Das weiß ich 100%, weil schon mehrere von hier weggefahren wurden.

20:26 Ihr fährt jeden Tag welche weg, und sie verschwinden einfach, und es kehrt niemand zurück“. Und dann hat die „Selbstverteidigung“ ihm wieder abgeschirmt, mich an die Seite gedrückt, und sie haben wieder angefangen, den Bus wegzufahren.

20:36 Und das hat mir das Letzte gegeben. Ich bin ausgeflippt, habe die Schutzweste abgelegt, auch die Jacke, obwohl es Winter war und kalt. Ich habe mich ausgezogen und unter den Bus gelegt.

20:46 Ich habe mich unter das Rad gelegt, gerade als der Bus angefangen hat, sich zu bewegen. Es ist ganz wenig geblieben, und dann hätte er mich überfahren. Die Menschen haben angefangen, den Bus mit den Händen aufzuhalten und mich herauszuziehen.

20:56 Ich habe mich aber an das Rohr und das Rad festgehalten und gesagt: „Ich gehe nicht raus! Wollt ihr sie wegfahren – dann müsst ihr mich überfahren! Punkt.

21:05 Dann haben sie mich doch herausgezogen, einen Korridor gebildet… Kurz gesagt, es ist Haufen „Selbstverteidigung“ dazugekommen, die ganzen Jazenjuks. Im Endeffekt ist der Bus zwar nicht rausgefahren, aber sie hat man zu Fuß weggeführt.

21:17 Alle haben ganz genau gesehen, dass es keine Jugendliche waren, sondern die Offiziere, erwachsene Menschen. Und sie wurden durch diesen Korridor weggeführt, dann kam der andere Bus und hat sie abgeholt.

21:29 Die haben sie einfach weggeführt! Und niemand hat auf den Maidan jemanden Gebracht, es gab keinen Austausch, nichts.

21:34 Erklär mir bitte, warum ich so einen langen Weg machen musste, um mit dir zu reden?

21:39 Weil ich ganz genau weiß, dass du mit Russland verbunden bist, und mit Neurussland Kontakte hast, mit den Partisanen. Ich verstehe das alles wunderbar…

21:50 Ich habe einen Bruder auf dem russischen Territorium. Ich weiß, dass es eine Provokation ist, aber… Ich mache mir Sorgen. Ich will nach Russland, aber mache mir Sorgen, dass, wenn ich hinkomme…

22:01 …werde ich den Sanktionen unterlegen dafür, dass ich auf dem ukrainischen Territorium war. Weil den Leuten wurde dermassen Gehirne gewaschen, dass sie alle denken,…

22:11 …dass, wenn wir nach Russland kommen, wir gleich entweder erschossen, oder festgenommen werden. Das eine von den beiden. Die Menschen haben einfach Angst, nach Russland überzulaufen.

22:20 Darum habe ich mich versteckt, und zur Zeit weißt niemand, wo ich bin. Und deswegen habe ich mich mit dir in Verbindung gesetzt, um dir das zu erzählen, was ich weiß. Weil 90% von dem Maidan, wer dort gestanden hat,…

22:30 …sie verstehen schon das alles. Sie haben es auch damals schon verstanden, als das Feuer brannte, als die Menschen ermordet wurden, haben die Menschen angefangen, zu verstehen…

22:40 …aber sie konnten von dort nicht mehr weglaufen. Sie haben schon einfach sich verteidigt. Weil wenn sie sich aufgegeben hätten, würden sie einfach getötet. Aber von dort wäre niemand weggegangen.

22:51 Schauen Sie in der nächsten Ausgabe:

22:54 Es wurde geschossen, und ich habe die Tür gleich geschlossen, wie sie schon gefallen sind, also es hatte keinen Sinn mehr, die Tür offen zu halten, ich dachte überhaupt, dass sie schon tot sind. Als ich die Tür auf eine Spalte geöffnet habe, lagen schon die Kerle, voller Blut…

23:10 Ich möchte jetzt Richtung Russland gehen und einfach diejenige bestrafen, die das getan haben.

23:16 Haben wir überhaupt eine Möglichkeit, uns zu versöhnen und gemeinsam gegen diese Macht zu kämpfen?

23:22 Natürlich haben wir sie! Jazenjuk und Kltschko können auch nicht dem „Berkut“ befehlen, auf die Menschen zu schießen!

23:30 Woher ist das Ganze gekommen? Diese Wahrheit hat doch niemand herausgefunden! Obwohl alle ganz gut verstehen, dass es die gleiche Kompanie war.

23:38 Als das Flugzeug vor Russland gestützt ist, haben alle gleich angefangen, zu sagen: „Das ist Amerika!” Alle verstehen, dass es Amerika ist, das das Flugzeug ein wenig zu früh gestürzt ist, dass es die Sanktionen gegen Russland gäben…

23:48 Das verstehen sie alle wunderbar, jeder Mensch versteht es, aber sie haben Angst, darüber zu reden. Auf dem Territorium der Ukraine reden nur wenige darüber. Weil niemand jetzt zusätzliche Probleme braucht, jeder hat Familie, jeder hat eigene Sorgen.

24:00 Viele, die dort waren, werden verstehen, wer ich bin. Ob ich jetzt versteckt bin oder nicht, haben 90% vom Maidan mich und mein Gesicht gesehen.

24:10 Ich habe über solche Ereignisse erzählt, nach denen man mich sehr leicht erkennen kann. Mich interessiert einfach, dass die Jugendlichen, die sich dort befinden – ich kenne sie einfach, ich habe mich mit ihnen unterhalten…

24:21 …ich weiß, welche Sorgen sie sich machen und wie sie davon weg wollen. Sie wollen diese Macht wechseln, aber sie können nichts tun. Weil sie sind, so zu sagen, Einzelgänger.

24:29 Die Einzelgänger, die nichts können. Klar, kann man anrufen, und sie könnten zusammenkommen – in eine Menschenmenge mitten im Maidan und auf diesen Poroschenko gehen.

24:39 Aber das würde wieder eine Stunde dauern. Nach einer Stunde würde man kommen, sie unterdrücken, und das wär’s. Weil es gibt nicht Millionen davon, sondern nur die läppischen ein paar Tausend.

24:49 Es werden wieder welche aus allen Städten kommen, und das Ganze wird beendet. Erst recht in der jetzigen Situation. Ich möchte einfach ihnen ins Herz legen, wo es lang geht.

Quelle: VoiceDonbass

https://voicedonbass.wordpress.com/2015/10/28/die-maidan-morde-das-gesellenstueck-fuer-poroschenko-zum-erreichen-der-macht-in-kiew/

 

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