«Boulevard Voltaire»: Die Bürgerkriege in der Ukraine, Syrien und Jemen sind die verschiedene Fronten des globalen Krieges, den USA und ihre Verbündeten gegen Russland führen

obama_siriyaPräsident Obama hat versprochen US-Militär nach dem syrischen Land nicht zu schicken. Dennoch, hat die US-Regierung am 30. Oktober ihre Ansichten verändert: Die russische Intervention grundlegend veränderte die Situation. Nun werden US-Spezialeinheiten offiziell die „Rebellen“ im Kampf gegen das Kalifat unterstützen. Unter den „Rebellen“ verstehen wir die Kurden und „Freie Syrische Armee“ – eine Ansammlung von sogenannten „gemäßigten“ Dschihadisten, in deren Reihen es ausländische Kämpfer und Söldner gibt.

USA haben die Versprechen der Nichteinmischung vergessen: es kann keine Rede sein, dass sie Russland und seine Verbündeten in dem Region zu gewinnen nicht wollen! In dieser Sandwüste mit Ruinen, die Syrien geworden ist, verfolgt jeder seinen eigenen Zielen. Der Tag der Absendung der US-Spezialeinheiten wurde nicht zufällig gewählt: Es machte möglich, dass John Kerry seine Position vor Lawrow während der Wiener Konferenz zu Syrien zu stärken.

Der Verteidigungsminister Ashton Carter sprach am 8. Oktober vor den Ministern der NATO in Brüssel, und sagte, dass die Russen bald für die Operation zu bezahlen müssen. Washington erwartet eine Wiederholung von Afghanistan mit dem gleichen Ergebnis.

Seit 2014 etwa fünfzig Gruppen (die Form ist nicht ganz klar) der „Freien Syrischen Armee“ erhielten Tausende von Panzerabwehrraketen BGM-71 TOW amerikanische Produktion. Diese Waffen kommen aus den Lagern in Saudi-Arabien, gefolgt von Saudi-und CIA-Agenten, und kostenlos den Dschihad-Gruppen in Jordanien und der Türkei ausgeliefert.

Die zunehmende Schwächung der syrischen Armee, die bereits begonnen hatte, und Schwierigkeiten hatte, führte schließlich zu der russischen Intervention. Im Jahr 2011 nummerierten die syrische Streitkräfte 300 Tausend Menschen. Heute sind sie nur die Hälfte. Dennoch ist diese kompakte Armee ohne Zweifel effektiver, weil sie im Laufe der Jahre mit Verbündeten von der libanesischen Gruppe „Hisbollah“ gehärtet ist. Sie die kämpfen Seite an Seite.

Im Jemen hat die Gruppe „Ansar Allah“ (Huthis) Besitz von großen Reserven der TOW-Raketen und während der jüngsten Kämpfe in der Provinz Marib die Raketen erfolgreich gegen die saudische und Qatari Kräfte benutzt hat.

In dem Augenblick, in Syrien gibt es 30 Tausend ausländische Kämpfer. Sie kommen aus Hunderten von Ländern, und jeden Monat werden sie mehr als etwa tausend Menschen.
Die Bürgerkriege in der Ukraine, Syrien und Jemen sind die verschiedene Fronten des globalen Krieges, die indirekt die USA und ihre Verbündeten gegen Russland und seinen Partnern führen. In diesem Konflikt auf planetarischer Ebene, der als einen „neuen Kalten Krieg“ bezeichnet werden kann,  spielt der radikale Islam eine zunehmend wichtige Rolle. Wer kontrolliert Syrien, der steuert den Nahen Osten, so dass keiner der Teilnehmer sich nicht leisten kann, diesen Krieg verlieren.

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