Isis, Bitcoin und CIA Fingerabdrücke: Blutiges Geld, das keine „Wäsche“ braucht

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Am 14.11.2015 berichtete die Seite NewsBTC, dass ISIS-Terroristen die mit den Anschlägen von Paris in Verbindung stehen, eine Bitcoin-Wallet im Gegenwert von 3 Millionen USD besessen hätten. Als Quelle dieser brisanten Information wird die Ghost Security Group (GSG) genannt, einer – so NewsBTC – „Anti-Terror Gruppe ethischer Hacker“. Der befragte anonyme Vertreter dieser Gruppe weiss erstaunliches zu berichten. Auf die Frage, ob ihre virtuelle Observierung der ISIS-Terroristen Warnsignale in Hinblick auf Paris gegeben hätten, antwortet er:

„Ja, wir haben mehrere Indizien für einen bevorstehenden Anschlag entdeckt und wir sind gerade dabei wertvolle Beweise für Regierungsvertreter der Vereinigten Staaten zu sammeln. Ich kann im Moment wegen der laufenden Ermittlungen nicht weiter ins Detail gehen.“

Eine ethische Hackergruppe also, die Vorwarnungen zu den Anschlägen in Paris entdeckt haben will, sie aber offenbar nicht vorher veröffentlicht hat und nun wertvolle Beweise nicht etwa für die französische, nein für die US-amerikanische Regierung sammelt. Nach eigenen Angaben bei NewsBTC sei die GSG eine Non-Profit Organisation, die von den eigenen Mitarbeitern finanziert werde. Das dürften nach Angaben der GSG auf der eigenen Homepage mindestens 12 sein, wobei auch hier die saubere hierarchische und organisatorische Struktur für eine Hacker-Gruppe ungewöhnlich erscheint.

Auf der Suche nach Informationen über diese Gruppierung stößt man zunächst auf die Gruppe Ghost Security oder GhostSec, lt. der Deutschen Welle eine Splittergruppe des heterogenen Hacker-Kollektivs Anonymous. GhostSec sei Anfang 2015 aus Anonymous hervorgegangen, um nach dem Attentat auf das Satiremagazin Charlie Hebdo online gegen die Social Media Aktivitäten von ISIS vorzugehen. Zehntausende Twitter-Accounts und über 100 Webseiten habe GhostSec aus dem Netz genommen und die Aktivitäten unter anderem unter dem Hashtag #OpIsis dokumentiert. Die Online-Präsenz wird mit http://www.ghostsec.org/ angegeben, also einer anderen Seite als die obengenannte Ghost Security Group. Ein auf den 15.11.15 datierter Artikel in Foreign Policy bringt etwas Licht ins Dunkel. Der Journalist, ein Forscher für das Council on Foreign  Relations, berichtet von einemCT r:  249 „messy schism“ – also einem chaotischen Spaltungsprozess, aus dem die GSG aus GhostSec hervorgegangen sei. Anfang November habe die GSG ein Video veröffentlicht, auf dem sie  u.a. die diversen Erfolge von GhostSec für sich beanspruchen.

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Alle Welt rätselt über Satoshi Nakamoto, den Begründer der Digitalwährung. Die wirklich wichtige Figur ist jedoch jemand ganz anderes: Gavin Andresen, der die Entwicklung der Digitalwährung seit 2010 lenkt.

Die Frage, wer Satoshi Nakamoto ist, beschäftigt seit einigen Jahren die Netzwelt. Zuweilen treibt sie bizarre Blüten, etwa im vergangenen März, als Reporter das Haus von Dorian Nakamoto in Temple City, Kalifornien, belagerten. Der 64-jährige sei der Kopf hinter derDigitalwährung Bitcoin, hatte das Magazin Newsweek kurz zuvor verkündet. Auch diese Theorie entpuppte sich wie viele andere zuvor als Luftnummer.

Und doch gibt es ein Mastermind hinter Bitcoin. Der sitzt nicht in Kalifornien, sondern in Amherst, Massachusetts. Es ist Gavin Andresen, der die Entwicklung der Bitcoin-Softwarearchitektur koordiniert, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Andresen wurde 2010 von Satoshi Nakamoto selbst per E-Mail zum „Core Maintainer“ bestimmt. Das und die Arbeit der vergangenen vier Jahre, in denen der Bitcoin-Bestand Milliarden-Dollar-Höhe erreicht hat, haben ihm eine enorme Reputation eingebracht. CIA und Behörden in Washington suchen seinen Rat, wenn es um Bitcoin geht. 2012 war Andresen einer der Mitbegründer derBitcoin Foundation – eine Nonprofit-Organisation, die bei der zentralbanklosen Währung einer zentralen Instanz noch am nächsten kommt.

Um Bitcoin bekannter zu machen, startete Andresen 2010 den „Bitcoin Faucet“, eine Art virtuellen Wasserhahn, der jedem neuen Besucher ein paar Tröpfchen der Digitalwährung spendete – anfangs waren es fünf Bitcoins, später nur noch Bruchteile, als der Wert stieg. An Nakamoto, dessen E-Mail-Adresse zumindest bekannt war, schickte Andresen Verbesserungsvorschläge für den Bitcoin-Code. Nakamoto gefielen die Ideen, und schon bald machte er Andresens E-Mail-Adresse zum ausschließlichen Kontakt auf der Projekt-Webseite.

Die Gruppe der Bitcoin-Programmierer ist nach wie vor klein. Andresens Stiftung versucht nun immerhin, Spenden für die Arbeit am Code zu organisieren. Im Moment befindet sich die Entwicklung an einem kritischen Punkt. Längst stehen nicht mehr nur libertäre Enthusiasten hinter Bitcoin, auch Investoren der Wall Street und aus dem Silicon Valley haben sich in die Digitalwährung eingeklinkt. US-Kongress und Aufsichtsbehörden interessieren sich mittlerweile für die Währung, erste Ansätze einer Regulierung sind auf dem Weg.

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 Der Abgeordnete von der Liberal-Demokratischen Partei Russlands Andrei Svintsov hat früher gesagt: „All diese cryptocurrencies wurden von US-Geheimdiensten erstellt, nur um den Terrorismus und Revolutionen zu finanzieren.“

 Wir wissen nicht wer Satoshi Nakamoto ist. Wir wissen nicht wer den „IS“ geschaffen hat. Doch sind die „CIA Fingerabdrücke“ „all around the world“… „Islamischer Staat“ und Bitcoin sind zu gross, um bei Zufall gleichzeitig zu erscheinen…

Und das wirft Zweifel an Isis, Bitcoin, FSA, und sogar Ukraine auf!

Quellen: CoinTelegraph, heise.de

 

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