2015: Der Beginn des Endes des USA-Imperialismus

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Seit Ende des zweiten Weltkrieges ist der USA-Imperialismus in die Fußstapfen des deutschen, japanischen und italienischen Faschismus getreten und versucht, durch Beherrschung und Versklavung der ganzen Welt ein großes amerikanisches Imperium zu errichten. Er fördert rührig den japanischen und den westdeutschen Militarismus als seine Hauptkomplicen bei der Entfesselung eines Weltkrieges.

Raubgierig tyrannisiert und versklavt er die Völker verschiedener Länder, beraubt sie ihres Reichtums, verletzt die Souveränität anderer Länder und mischt sich in ihre inneren Angelegenheiten ein. Er ist der wütendste Aggressor der Menschheitsgeschichte und der bösartigste Feind aller Völker der Welt. Kein Volk oder Land auf der Welt, das die Revolution, die Unabhängigkeit und den Frieden will, kann anders, als die Hauptspeerspitze seines Kampfes gegen den USA-Imperialismus richten.

Genauso wie die einstige Politik der japanischen Imperialisten darauf abzielte, China zu unterwerfen, es jedoch dem chinesischen Volk ermöglichte, die breiteste Einheitsfront zu bilden, um gegen den japanischen Imperialismus Widerstand zu leisten, macht es die Politik der USA-Imperialisten, die nach der Welthegemonie trachten, den Völkern überall in der Welt möglich, alle Kräfte, die vereint werden können, zu vereinen und zum konzentrierten Angriff auf den USA-Imperialismus die breiteste Einheitsfront zu bilden.

Gegenwärtig ist der Hauptkampfplatz des erbitterten Ringens zwischen den Völkern der ganzen Welt und dem USA-Imperialismus und seinen Lakaien der weite Raum von Asien, Afrika und Lateinamerika. Dies ist in der ganzen Welt der Raum, in dem die Völker am schlimmsten unter der imperialistischen Unterdrückung leiden und wo auch die imperialistische Herrschaft ihre schwächsten Stellen hat. Seit Ende des zweiten Weltkriegs haben sich in diesem Raum immer heftiger werdende, revolutionäre Stürme erhoben, und heute sind dort die wichtigsten Kräfte, die auf den USA-Imperialismus unmittelbar einschlagen. Der Widerspruch zwischen den revolutionären Völkern in Asien, Afrika und Lateinamerika auf der einen Seite und den Imperialisten mit den USA an der Spitze auf der anderen ist in der heutigen Welt der Hauptwiderspruch. Die Entwicklung dieses Widerspruchs fördert den Kampf aller Völker der Welt gegen den USA-Imperialismus und seine Lakaien.

Seit Ende des zweiten Weltkrieges hat der Volkskrieg in Asien, Afrika und Lateinamerika seine Macht in steigendem Maße bewiesen. Die Völker von China, Korea, Vietnam, Laos, Kuba, Indonesien, Algerien und anderen Ländern haben Volkskriege gegen die Imperialisten und deren Lakaien geführt und große Siege errungen. Die Klassen, welche bei diesen Volkskriegen führend gewesen sind, mögen verschieden sein, und ebenso verschieden mögen die Breite und Tiefe, in der die Massen mobilisiert wurden, und das Ausmaß der Siege sein. Aber durch die Siege in diesen Volkskriegen sind die Kräfte des Imperialismus stark geschwächt und gebunden worden, ist der Plan der USA-Imperialisten, einen Weltkrieg zu entfesseln, heftigen Erschütterungen ausgesetzt; diese Siege sind zu mächtigen Faktoren bei der Verteidigung des Weltfriedens geworden.

Für die Führung eines Volkskrieges der asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen revolutionären Völker gegen den USA-Imperialismus und seine Lakaien sind die Bedingungen heute viel günstiger denn je.

Seit Ende des zweiten Weltkrieges und in den darauffolgenden Jahren des revolutionären Aufschwungs sind das Niveau des politischen Bewußtseins und der Grad der Organisiertheit bei den Völkern aller Länder sehr viel höher geworden. Ihre Kraft, einander Unterstützung und Hilfe zu gewähren, ist stark angewachsen. Das ganze kapitalistische imperialistische System ist drastisch geschwächt worden und macht einen Prozeß der immer stärker werdenden Erschütterungen und des beschleunigten Zerfalls durch. Nach Ende des ersten Weltkrieges fehlte es den Imperialisten an der Macht, den neu entstandenen sozialistischen Sowjetstaat zu vernichten, aber sie waren immer noch imstande, in den Teilen der Welt, die sie beherrschten, die revolutionären Volksbewegungen in einigen Ländern zu unterdrücken und so eine kurze Zeit eine relative Stabilität aufrechtzuerhalten. Seit Ende des zweiten Weltkrieges waren sie nicht nur unfähig, eine Anzahl von Ländern davon abzuhalten, den sozialistischen Weg einzuschlagen, sondern sind auch nicht länger imstande, die ansteigende Woge der revolutionären Volksbewegung in den Gebieten, die sie beherrschen, einzudämmen.

Der USA-Imperialismus ist viel stärker, aber auch viel verwundbarer als irgendein Imperialismus in der Vergangenheit. Er stellt sich gegen die Völker der ganzen Welt, einschließlich des Volkes der Vereinigten Staaten. Seine Reserven an Menschen, Militär, Material und Geld sind weit davon entfernt, zur Verwirklichung seiner Ambitionen auf die Welthegemonie zu genügen. Der USA-Imperialismus hat sich dadurch, daß er so viele Gegenden auf der Erde besetzt hat, sich zuviel zumutet, nach allem seine Finger ausstreckt und seine Kräfte überallhin verstreut, wo sie vom Hinterland weit entfernt und wohin die Nachschublinien lang sind, selbst noch weiter geschwächt. Wie Genösse Mao Tse-tung sagte: „Wo immer er eine Aggression unternimmt, legt er sich eine neue Schlinge um den Hals. Ring um Ring wird er von den Völkern der ganzen Erde belagert.“20

Wenn der USA-Imperialismus eine Aggression gegen ein fremdes Land unternimmt, kann er nur Teile seiner Streitkräfte einsetzen, die weit von ihrem Heimatland weggeschickt werden, um einen ungerechten Krieg auszutragen, und daher eine schlechte Moral haben. Daher ist der USA-Imperialismus in großen Schwierigkeiten. Die Völker, die Gegenstand seiner Aggression sind, lassen sich weder in Washington noch in New York, weder in Honolulu, noch in Florida auf eine Kraftprobe mit dem USA-Imperialismus ein, sondern kämpfen auf ihrer Heimaterde um Unabhängigkeit und Freiheit. Wenn sie erst einmal in breitem Maßstabe mobilisiert sind, werden sie über unerschöpfliche Kräfte verfügen. Die Überlegenheit wird daher nicht auf selten der USA liegen, sondern auf selten der Völker, die der Aggression durch jene ausgesetzt sind. Diese Völker, obwohl anscheinend klein und schwach, sind in Wirklichkeit viel kraftvoller als der USA-Imperialismus.

Die Völker verschiedener Länder unterstützen sich in ihren Kämpfen gegen den USA-Imperialismus gegenseitig, und diese Kämpfe verschmelzen zu einem weltweiten Aufbranden des Widerstandes gegen den USA-Imperialismus. Je erfolgreicher der Volkskrieg in einem bestimmten Gebiet entfaltet wird, um so größer ist die Menge der Streitkräfte der USA-Imperialisten, die dort gebunden und abgenutzt werden. Wenn die USA-Aggressoren an einer Stelle hart bedrängt werden, müssen sie ihre Kontrolle über andere Gebiete lockern. Dadurch werden die Voraussetzungen, daß die Völker den Kampf gegen den USA-Imperialismus und seine Lakaien anderswo entfalten, noch günstiger.

Alles ist teilbar. So auch der Koloß USA-Imperialismus. Er kann gespalten und dann besiegt werden. Stück um Stück können die Völker Asiens, Afrikas, Lateinamerikas und anderer Gebiete ihn vernichten, wobei die einen auf sein Haupt zielen und die anderen auf seine Füße. Darum hat der USA-Imperialismus größte Angst davor, daß sich die Völker in verschiedenen Teilen der Welt zum Volkskrieg erheben, insbesondere in Asien, Afrika und Lateinamerika, und deshalb sieht er den Volkskrieg als eine tödliche Gefahr an.

Der USA-Imperialismus verläßt sich einzig und allein auf seine Kernwaffen, mit denen er die Völker einschüchtert. Jedoch können diese Kernwaffen ihn nicht vor seinem Geschick retten. So leichtfertig können Kernwaffen nicht angewandt werden. Der USA-Imperialismus wird für das ungeheuerliche Verbrechen, zwei Atombomben über Japan abgeworfen zu haben, ständig von den Völkern der ganzen Welt verdammt. Wenn er wiederum Kernwaffen verwenden sollte, wird er in die extremste Isolation geraten. Außerdem wurde das Kernwaffenmonopol der USA schon vor langem gebrochen. Der USA-Imperialismus hat diese Waffen. Aber andere haben sie auch. Wenn der USA-Imperialismus andere Länder mit Kernwaffen bedroht, setzt er sein eigenes Land derselben Bedrohung aus. Daher wird die Anwendung von Kernwaffen auf den harten Widerstand der Völker anderswo stoßen, aber unvermeidlicherweise auch auf den des Volkes in seinem eigenen Land. Selbst wenn der USA-Imperialismus ohne jede Rücksicht Kernwaffen anwendet, kann er damit nicht die Völker, die unbeugsam sind, unterwerfen.

Wie hoch entwickelt moderne Waffen und technische Ausrüstungen auch sein mögen und wie kompliziert die Methoden moderner Kriegführung, letzten Endes wird der Ausgang eines Krieges durch den ausdauernden Kampf der Bodentruppen entschieden, im Nahkampf auf dem Kriegsschauplatz, durch das politische Bewußtsein des Menschen, durch seinen Mut und seine Opferbereitschaft. Hier wird der wunde Punkt des USA-Imperia-

lismus völlig bloßgelegt werden, während die Überlegenheit der revolutionären Völker voll zur Geltung gebracht werden wird. Die reaktionären Truppen des USA-Imperialismus können unmöglich mit dem Mut und der Opferbereitschaft ausgestattet werden, wie sie die revolutionären Völker besitzen. Die geistige Atombombe, welche die revolutionären Völker besitzen, ist eine weitaus gewaltigere und nützlichere Waffe als die physische Atombombe.

Derzeit ist Vietnam das überzeugendste Beispiel dafür, wie das Opfer einer Aggression des USA-Imperialismus diesen in einem Volkskrieg besiegen kann. Die USA haben aus Südvietnam ein Versuchsgelände gemacht, wie man den Volkskrieg unterdrückt. Sie haben ihre Experimente durch viele Jahre fortgesetzt, und jetzt kann jedermann sehen, daß die USA-Aggressoren keinen Ausweg mehr finden, um sich gegen den Volkskrieg zu behaupten. Auf der anderen Seite aber hat das vietnamesische Volk seine Kraft im Volkskrieg gegen die USA-Aggressoren in höchstem Maße zur Geltung gebracht. Die USA-Agres-soren sind in Gefahr, im Volkskrieg in Vietnam unterzugehen. Sie befürchten sehr, daß ihre Niederlage in Vietnam eine Kettenreaktion auslösen könne. Sie weiten den Krieg aus und machen damit einen Versuch, die Niederlage abzuwenden. Aber je mehr sie den Krieg ausweiten, um so stärker wird die Kettenreaktion sein. Je weiter sie bei der ,,Eskalation“ ihres Krieges gehen, um so tiefer wird ihr Fall sein und um so katastrophaler ihre Niederlage; um so klarer werden die Völker in anderen Teilen der Welt sehen, daß der USA-Imperialismus besiegt werden kann und daß sie das, was das vietnamesische Volk kann, auch können.

Die Geschichte hat bewiesen und wird weiterhin beweisen, daß die wirksamste Waffe gegen den USA-Imperialismus und seine Lakaien der Volkskrieg ist. Alle revolutionären Völker werden lernen, einen Volkskrieg gegen den USA-Imperialismus und seine Lakaien zu führen. Sie werden zu den Waffen greifen und lernen, Schlachten zu schlagen, obwohl sie es nie zuvor getan haben, sie werden fähig sein, den Volkskrieg geschickt zu führen, obwohl sie ihn anfänglich nicht gut führen konnten. Der USA-Imperialismus, der wie ein wütender Stier überall anrennt, wird in den lodernden Flammen des Volkskrieges, die er durch seine eigene Handlungsweise entfacht hat, schließlich zu Staub und Asche verbrennen.

 

Editoriale Anmerkung:

Der Text stammt aus dem Artikel „Es lebe der Sieg im Volkskrieg!“ Lin Biaos, des stellvertretenden Vorsitzenden der Partei und engen Kampfgefährten des Vorsitzenden Mao Tse-tung. Der Artikel wurde am 3. September 1965 in der Zeitung „Renmin Ribao“ veröffentlicht. Am 1. August 1967, dem 40. Jahrestag der Gründung der Chinesischen Volksbefreiungsarmee, gab die „Renmin Ribao“ erneut diese hervorragende Schrift heraus, wonach die vorliegende deutsche Ausgabe übersetzt ist.

Der Einsatz der russischen Luft- und Weltraumkräfte in Syrien war eigentlich der Beginn des Endes des USA-Imperialismus. Der zweite Nagel im Sarg des USA-Imperialismus war die  Aufnahme des chinesischen Yuans in den Währungskorb des IWF. Was kommt nächstes Jahr, sehen wir bald. Alle Ereignisse bis jetzt lassen für USA im 2016 nichts Gutes erwarten…

Quelle

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