Russland schickte schwere Artillerie und Mehrfachraketenwerfer gegen die syrische Rebellen

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2S19-S selbstfahrende Haubitze

Nach mehreren Zwischenfällen in Syrien hat der der Generalstab in Moskau beschlossen, schwere Artillerie zu der Basis Khmeimin zu schicken.

Militärische Quellen berichten, dass Russland zwei Arten von schweren Waffensysteme zu Wasser und zu Luft an der Vorderseite in der Nähe von Latakia in den letzten Tagen eingesetzt hat.

Zunächst wurden drei Bataillone von 2S19-S selbstfahrende Haubitzen [Bild oben] auf Khmeimin eingesetzt. Sie haben bereits die Rebellenlinien und Befehlszentren in der Umgebung zu beschiessen begonnen. Dieses schwere Artillerie-System mit seinem 152 mm Bomben ist ein Veteran der russischen früheren Kampagnen gegen islamische Terrorgruppen, vor allem in dem Russischen Krieg gegen die islamische Rebellen in Tschetschenien in den 1990er Jahren.

2S19-S ist ein modifiziertes Chassis eines T-80 Panzers mit einem Dieselmotor eines T-72. Es ist wirksam sowohl gegen Befestigungen als auch gegen militärische und terroristische Ziele in bewaldeten Berggebieten. Genau diese Art ist das geografische Umfeld in dem die Rebellen in der Umgebung von Latakia tätig sind.

Diese Panzerhaubitze wird voraussichtlich auch wirksam bei Kämpfen in den Qalamoun Bergen sein. Dort befinden sich die iranische, syrische, irakische und Hisbollah Kräfte seit Monaten in einer Pattsituation, weil ihre Bemühungen um die Rebellenhochburgen zu brechen unerfolgreich sind.

Ein anderes schweres Waffensystem, das Russland nach Syrien in den letzten Tagen geschickt hat,  ist das TOS-1 220mm Mehrfachraketenwerfer. Dieses System, das auf dem Chassis eines T-72 Panzers montiert ist, ist in der Nähe der umkämpften syrischen Städten Hama und Homs im Einsatz.

TOS_1-122mm

TOS-1 220mm Mehrfachraketenwerfer

 

Die militärische Quellen berichteten auch, dass, obwohl der russische Präsident Wladimir Putin und der Verteidigungsminister Sergej Schoigu weiterhin behaupten, dass die russische Streitkräfte keine Bodenoperation durchführen werden, haben sie schwere Artillerie-Systeme nach Syrien geschickt. Und ihre Verwendung in der Schlacht erzählt eine andere Geschichte. Sie zeigen, dass die Russen schon eine Bodenoperation in Syrien durchführen.

 

 

 

 

Quelle: OsnetDaily

1 Antwort

  1. peter sagt:

    Ja, die Medienprpaganda ist einfach nicht zu übersehen!! Wenn auch due russ Aktionen einen anderen „Titel“ tragen!! Nur Anfänglich kamen immer die Betonungen , es würden keine zivilen Ziele getroffen , hervoragende Zielführung, nur wenige cm Abweichung , dann die ganzen WERBESHOWS FÜR RUSS WAFFENSYSTEME !!!

    GENAU WIE IM IRAK DIE AMIS!!
    (würde mich NICHT WUNDERN, wenn Ersatzteile in BEIDEN Ausrüstungen gleichermassen verwendbar sind…!!!)

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