Das Blutbad in Dresden – der erste Akt des Völkermordes der zukünftigen NATO (Fotos)

Die Ruinen von Dresden

Im Zusammenhang mit dem Jahrestag der barbarischen Bombardierung auf die deutsche Stadt Dresden, beschrieb der Leser des „russischen Frühlings“ Sergey Wassilewski den Albtraum von damals.

„… Der Kapitalismus kann sich nur mit der Hilfe der brutalsten und barbarischen Methoden retten …“ Lew Trotzki, 1933

Die Bombardierungen auf Wohngebiete sind nichts Neues. Dies ist die ursprüngliche Methode der Kriegsführung, und der Einführung der „Werte“ in einem Feindesland. NATO macht das seit ihrer Gründung.

Deshalb, um besser die North Atlantic Treaty Organization zu verstehen, ist es notwendig, die Geschichte der Begründer-Staaten der Organisation zu berücksichtigen. Wie im Evangelium erwähnt, „Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen“.  Was waren die „Wurzeln“ der NATO?

In diesem Artikel  handelt es sich um die Bombardierung Dresdens durch die Luftstreitkräfte der USA und Großbritannien am 13./14 Februar 1945. Aufgrund der geringen Größe dieses Zeitungsartikels werden nur einige Daten gegeben, jeder kann mehr Informationen darüber im Internet finden.

Die Situation zu Beginn von den Bombardierungen:

Ab etwa Mitte 1944 könnten die Air Force der Verbündeten nicht mit der Aufgabe der Zerstörung der militärischen und Transportkapazitäten Deutschlands fertig werden. Deswegen haben sie mit gezielten massiven Bombardierungen der Zivilbevölkerung begonnen.

Ein guter Beispiel wurde die Stadt Essen in Ostfriesland. Am 30. September 1944 wegen des schlechten Wetters, konnten die amerikanischen Bomber nicht ihr Ziel erreichen – eine Militärfabrik. Auf dem Rückweg sahen die Piloten eine Stadt und beschlossen ihr Bombenlast  auf die Stadt abzuwerfen. Die Bomben fielen direkt auf die Schule der Stadt. Unter den Trümmern wurden 120 Kinder begraben – die Hälfte der Kinder in der Stadt.

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Der Feind sieht Dein Licht! Verdunkeln!– Deutsches Kriegsplakat.

Ein deutscher Jagdflieger erinnerte sich: „… Damals war die Anekdote entstanden: „Wen kann man für Feigling halten? Antwort: Der Berliner, der als Freiwilliger an die Front ging… “

Im Auftrag des Chefs der britischen Luftfahrt Arthur Harris wurden in den deutschen Städten Flugblätter mit folgendem Inhalt verteilt:

„Warum machen wir das? Nicht aus dem Wunsch heraus, Rache zu nehmen, auch wenn ihr nicht vergessen habt – Warschau, Rotterdam, Belgrad (über Belgrad sprechen wir noch weiter), London, Plymouth, Coventry.
Wir bombardieren Deutschland, eine Stadt nach der anderen, um es unmöglich für Sie zu machen, den Krieg fortzufahren.“

Roosevelts Zitat über die geplante Bombardierungen der Zivilbevölkerung in Deutschland: „… Wir müssen gegen die Deutschen rücksichtslos sein, ich meine, die Deutschen als Nation, nicht nur die Nazis.

Wir müssen das deutsche Volk entweder kastrieren oder so behandeln, dass es keine Nachkommen zu produzieren, die in der Lage sein kann, sich wie in der Vergangenheit zu verhalten … „.

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Das einzige, was die Bomber „Lancaster“ tun könnten, war die Zivilbevölkerung zu bombardieren.

 

Zitat aus der Rechtfertigung der Operation in Dresden: „… Der Hauptzweck der Bombardierung wurde in erster Linie gegen die Moral der Bevölkerung gerichtet und dient als psychologische Wirkung. Am wichtigsten ist es, dass die ganze Operation nämlich mit diesem Hauptzweck begann … „.

Stadt der Flüchtlinge:

Am Anfang 1945 war Dresden „eine Stadt der Flüchtlinge“, in der Krankenhäuser und Evakuierungszentren konzentriert waren. Zum Zeitpunkt der Bombardierung hatte die Stadt 600.000 Flüchtlinge, die vor den angeblichen „Gräueltaten“ der Roten Armee geflohen hatten.

Dresden war praktisch nicht von Artillerie geschützt und wurde nur von einem Geschwader Kampfflugzeugen verteidigt (wir können den Mangel an Flugbenzin nicht ignorieren).

Am 13. Februar 1945 flogen von den britischen Flugplätzen 245 Bomber „Lancaster“ ab. Sie führten die erste Bombardierung auf Dresden durch. Um Mitternacht flogen noch 550 Bomber ab, die die zweite Bombardierung durchgeführt haben.

Während den zwei Nachtangriffen auf Dresden wurden 1400 Tonnen hochexplosive Bomben und 1100 Tonnen Brandbomben (in 2,5 Kilotonnen äquivalent) abgeworfen.

Wenn alle Brände zu einer verschmolzen, begann ein Feuersturm, in dem die Menschen ins Feuer gerieten.

Die Brände waren so stark, dass der Asphalt schmolz und durch die Straßen floß. Die Menschen, die unter dem Boden versteckt wurden, erstickten – der Sauerstoff wurde im Brand verbrannt. Die Hitze erreichte solcher Kraft, dass das Menschenfleisch schmolz und von dem nur ein Fleck blieb.

Diejenigen, die in Notunterkünften versteckt wurden, starben relativ schmerzlos: verwandelten sich in Asche oder schmolzen in den Boden(bis zu 1 – 1,5 m).

Erinnerungen von Augenzeugen :

… Wenn das Feuer aus den brennenden Gebäuden durch das Dach brach, stieg über ihnen eine Säule von Heißluft über sechs Kilometer in die Höhe und mit einem Durchmesser von etwa drei Kilometern … Bald wurde die Luft so heiß, dass alles das brennen konnte, geriet in Flammen…

…Ich sah junge Frauen mit Kindern auf dem Arm – sie liefen und fielen, ihre Haare und Kleidung begannen zu brennen, und sie weinten und schrien, bis sie von den fallenden Mauern begraben wurden… „(unbekannter Augenzeuge).

„… Aufgrund der Funken überall und des Feuersturms konnte ich im ersten Augenblick nichts sehen. Der satanische Kessel wartete dort auf mich: es gab keine Straßen, es waren nur Steinhaufen über 1 Meter hoch, Glasbruch, Balken, Trümmern… „(Erinnerungen von Margaret Freier).

„… Es war, als ob das Feuer vom Himmel gießt. Dort wo es noch dunkel war, sahen wir eine Flamme plötzlich zu erscheinen … wenn ich in der Mitte der Stadt zurückblickte, sah ich ein Meer von Feuer… „(Erinnerungen von Charlotte Mann).

„…Die Gegend sah wie eine Kraterlandschaft aus. Und dann sahen wir die Toten. Verbrannte oder verkohlte Leichen, geschrumpft auf die Hälfte der normalen Größe… Einige Leute saßen auf dem Boden. Aber warum bewegten sie sich nicht? Beim Näherkommen wurde alles für uns klar. Sie waren tot…. „(Erinnerungen von Anna Maria Vaemann).

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Die Opfer der Bombardierung:

„… Die Eltern waren noch am Leben, und ihre Kinder wurden getötet, aber die meisten Waisenkinder wanderten auf der Suche nach ihren toten Eltern. Für sie hatte das Leben allen Wert verloren … „(aus dem Tagebuch von Daniels Familie)

Kurt Vonnegut: Ein Amerikaner über die Amerikaner:

Eines der bekanntesten Werke, die die Bombardierung von Dresden beschrieben, wurde der Roman des amerikanischen Schriftstellers Kurt Vonnegut „Schlachthof fünf“ (1969). Vonnegut, ein Amerikaner deutscher Abstammung, der in der US-Armee kämpfte, wurde verwundet und gefangengenommen.

Während seiner Gefangennahme in Dresden arbeitete er an der Anlage zur Herstellung von Malz Sirup mit Vitaminen, der dazu diente, die Ernährung von schwangeren deutschen Frauen zu ergänzen. Er überlebte die Bombardierungen dank der Tatsache, dass die Gefangenen im -Beton Keller des ehemaligen Schlachthofs gehalten wurden.

Nach Angaben des Schriftstellers wurden die Bombardierungen von militärischer Notwendigkeit nicht erforderlich. In den USA wurde Vonneguts Roman „Bastion der Demokratie“ in einer Liste von „schlechten“ Büchern zensiert und von den US-Bibliotheken entfernt.

Kurt Vonnegut:

Vonnegut schrieb: „… die Bombardierung von Dresden war ein rein emotionaler Ausbruch, weil es eben keine militärische Notwendigkeit dafür gebe…“

Die Deutschen haben speziell in dieser Stadt keine größere militärische Fabriken, oder Arsenale, oder Kasernen aufgebaut. Dresden war ein Ort, wo sich die Verwundeten und Flüchtlinge sicher fühlen konnten.

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„Dort gab es keine ausgerüstete Unterstände und keine Flugabwehrbatterien.
Dresden – ein berühmtes Kunstzentrum wie Paris, Wien und Prag, und in der militärischen Ansicht, repräsentierte die Stadt nichts mehr als eine Hochzeitstorte.  Ich wiederhole noch einmal: Es gab keine militärische Notwendigkeit für die Bombardierung von Dresden...“

Am 14. Februar hat die Luftwaffe der Alliierten die Stadt völlig ruiniert. Die Bomber bombardierten die überlebende Gebäuden, die Kämpfer Jets beschossen mit Maschinengewehren eine Kolonne von Rettungsfahrzeugen, die Menschen auf den Straßen, und die Verwundeten, ältere Menschen, Frauen und Kinder, die überlebt haben und die zu den Ufern der Elbe während und nach der Bombardierung geflohen haben.

Nach Angaben vom Journalist und Literaturkritiker Christopher Hitchens, wurden die Bombardierungen auf deutsche Wohngebiete ausschließlich für die neue Flugzeug-Teams gemacht, um sie  „Praxis“ bei der Bombardierung zu sammeln.

NACH DEN BOMBARDIERUNGEN:

Der bewusste Terroranschlag „(laut der eigenen Definition von USAF) hat sein Ziel erreicht. In nur wenigen Stunden hat die Stadt zu existieren aufgehört.

Bis zu 80% der Gebäude der Stadt wurden teilweise oder vollständig beschädigt. Es wurden 24 Banken, 26 Versicherungsgebäuden, 31 Handelsgeschäfte, 6470 Geschäfte, 640 Hallen, 256 Börsensälen, 31 Hotels, 26 öffentliche Gebäuden, 63 Bürogebäuden, 3 Theater, 18 Kinos, 11 Kirchen, 60 Kapellen, 50 kulturelle und historische Gebäuden, 19 Krankenhäuser (einschließlich Hilfs- und Privatkliniken), 39 Schulen, fünf Konsulate, ein Zoo, ein Wasser Station, ein Eisenbahndepot, 19 Postämter, 4 Straßenbahndepot, 19 Schiffe und Lastkähne zerstört.

Verschiedenen Berichten zufolge wurden in der Stadt 200-250.000 Menschen getötet. Das „offizielle“ Ziel der Bombardierungen – die Eisenbahnschienen – wurden fast nicht beschädigt und waren zwei Tage später wieder in Betrieb. Auch nach einer oberflächlichen Bekanntschaft mit den überlebenden Beweisen ist schwer zu glauben, dass dies von Leuten gemacht wurde, und nicht von einem Haufen degenerierten Psychopathen.

Der Zweck heiligt die Mittel:

Die meisten Forscher sind sich einig, dass das Hauptziel des Schlachthofs in Dresden genau die Zerstörung der Zivilbevölkerung war. In der Studie der Praxis des Völkermords gilt das als eine Methode, mit der man militärische, politische und wirtschaftliche Konflikte lösen kann. Aber niemand nahm die Verantwortung für die Bombardierungen Dresdens.

Dies, kombiniert mit der Tatsache, dass im Jahr 1992 in London Denkmal für Marschall Arthur Harris eröffnet wurde, (der Hauptvollstrecker der Bombardierungen), zeigt am besten wie die Einwohner der Länder, die die North Atlantic Treaty Organization erstellt haben, denken.

Das ist ein Fakt von der Geschichte der NATO. Wir können auch erwähnen, dass in Dresden 2-2,5 mal mehr Menschen als in Hiroshima und Nagasaki kombiniert getötet wurden.

Den Baum erkennt man an den Früchten, ein Militärbündnis – an den Ländern, die es gegründet haben. Das Blutbad in Dresden ist die erste Tat in der Kette von Fällen der Zerstörung der Zivilbevölkerung (Völkermord) durch die Armeen der NATO-Staaten, insbesondere – die Vereinigten Staaten. Wenn Sie andere Beispiele brauchen – Korea, Vietnam, Afghanistan, Jugoslawien, dem Irak und vielen anderen Ländern in Asien, Afrika und Südamerika…

Die jüngste Beispiele sind Lugansk und Donetsk. Und, natürlich, die erste Probe der „ukrainischen nationalen Idee“ in Aktion – das Gewerkschaftshaus in Odessa.

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23. April 1999 – Belgrad unter NATO-Bomben.

Wie Arthur Harris versprach, „haben sie nicht über Belgrad vergessen.“ In Jugoslawien im Jahr 1999, haben sie die gleiche Taktik, wie die im Jahr 1945 in Dresden versucht – die Unterdrückung des Staates durch massive Zerstörung der Zivilbevölkerung. Die Geschichte wiederholt sich.

 

 

Quelle: Russischer Frühling

Übersetzung – Noch.info

 

 

 

 

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