Obama erwägt Atomschläge gegen Russland!

raketenobongo-720x340

Während gerade tausende NATO-Soldaten mit schweren Kriegsgerät an den Grenzen zu Russland aufmarschiert sind, um ein mehrwöchiges Manöver der NATO abzuhalten, wird bekannt, dass Obama ganz offen einen Atomschlag gegen Russland prüfen lässt. Wer angesichts der äußerst angespannten Lage, derartige Aussagen tätigt, der macht unmissverständlich klar, was er beabsichtigt -einen Krieg mit Russland auf europäischen Boden. Der US-Verteidigungsminister Ashton Carter traf sich am vergangene Freitag im Hauptquartier der US-Streitkräfte in Europa mit zwei Dutzend amerikanischen Militärkommandanten und europäischen Diplomaten, um über die Verschärfung ihrer wirtschaftlichen und militärischen Kampagne gegen Russland zu diskutieren. Sie bewerteten[1] außerdem die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftssanktionen und der Strategie der Nato, die Krise in der Ostukraine für die Stationierung[2][3] von Soldaten und Kriegsgerät in Osteuropa auszunutzen, und drohten Russland mit Krieg.

Von Niles Williamson / Wsws.org

Ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums erklärte gegenüber Reuters, dass es bei dem Treffen hauptsächlich darum gehe, „zu bewerten und Strategien zu entwerfen, wie die Vereinigten Staaten und ihre wichtigsten Verbündeten auf die verschärften Spannungen mit Russland im Laufe des letzten Jahres reagieren sollten“. Der Vertreter sagte außerdem, dass Carter der Lieferung von tödlichen Waffen an das ukrainische Regime positiv gegenüber stehe. Dieser Vorschlag war bereits Anfang des Jahres vorgebracht worden.

Besonders provokant war ein Bericht von Associated Press, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Laut diesem Bericht erwägt das Pentagon den Einsatz von Atomraketen gegen militärische Ziele in Russland als Reaktion auf angebliche Verstöße gegen den Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme (INF-Vertrag) von 1987. Die USA behaupten, Russland habe gegen den INF-Vertrag verstoßen, indem es Flugerprobungen von bodengestützten Marschflugkörpern durchgeführt habe, deren Reichweite die Beschränkungen des Vertrags überschreite. Russland dementierte dies.

Das Pentagon diskutiert über drei Optionen: die Stationierung von Raketenabwehrsystemen in Europa, um russische Raketen abschießen zu können, eine „Gegenschlag“-Option, die nichtatomare Präventivschläge gegen russische Militäranlagen beinhalten würde und schließlich die Möglichkeit eines „Ausgleichsschlags“, der den präventiven Einsatz von Atomraketen gegen Ziele in Russland beinhalten würde.

AP bezieht sich auf einen Mitarbeiter, der angedeutet habe, dass Optionen bis hin zur „Verbesserung der Fähigkeit amerikanischer Atomwaffen, militärische Ziele in Russland zu zerstören“ geprüft würden. Mit anderen Worten, die USA bereiten einen Atomkrieg gegen Russland vor.

Robert Scher, einer von Carters atompolitischen Beratern, sagte im April vor dem Kongress, dass der Einsatz von „Gegenkräften“ bedeuten würde, dass „wir losschlagen und die Raketen in ihren Basen in Russland zerstören“.

Andere Vertreter des Pentagon erklärten, diese Option würde die Stationierung bodengestützter Marschflugkörpern in ganz Europa erfordern.

Der Pentagonsprecher Leutnant Oberst Joe Skewers erklärte gegenüber AP: „Alle Optionen, über die wir diskutieren, sollen sicherstellen, dass Russland keinen nennenswerten militärischen Vorteil aus seinem Fehlverhalten ziehen kann.“

Die Rücksichtslosigkeit und Fahrlässigkeit der amerikanischen Außenpolitik ist atemberaubend. Ein Großteil der russischen Streitkräfte ist in der Nähe von dicht besiedelten Gebieten stationiert. Ein präventiver Atomschlag könnte in Sekunden Millionen Menschen in den Tod reißen und einen Atomkrieg auslösen, in dem die Menschheit ausgerottet würde. Selbst wenn die US-Regierungsvertreter mit ihren Drohungen gegen Russland nicht wirklich dieses Ziel verfolgen und nur versuchen, Moskau einzuschüchtern, liegt solchen Drohungen eine düstere objektive Logik zugrunde.

Inmitten militärischer Spannungen und strategischer Unsicherheit erhöht die atomare Kriegstreiberei der US-Regierungsvertreter in dramatischer Weise die Gefahr eines unabsichtlichen Kriegs. Nato-Truppen führen entlang der russischen Grenzen, vom Nordmeer über die Ostsee bis zum Schwarzen Meer und dem Mittelmeer, Militärübungen durch. Alle nationalen Streitkräfte in der Region sind in höchster Alarmbereitschaft.

Die amerikanischen Regierungsvertreter wissen nicht, wie der Kreml auf ihre Drohungen reagieren wird. Da die russische Regierung einen plötzlichen Nato-Angriff befürchten muss, ist es wahrscheinlicher geworden, dass sie auf vermeintliche Anzeichen für eine Nato-Militäraktion mit dem Abschuss ihrer Raketen reagiert. Sie muss fürchten, dass die Raketen andernfalls am Boden zerstört werden. Die Gefahr, dass eine fehlerhafte Annahme oder ein Kommunikationsfehler zu einem offenen Krieg führt, ist drastisch gestiegen.

Die WSWS hatte schon letztes Jahr gewarnt, dass die Entscheidungen der Nato, einen von faschistischen Kräften angeführten Putsch in Kiew zu unterstützen und Russland ohne jeden Beweis die Schuld am Abschuss des Fluges MH17 zu geben, die Kriegsgefahr erhöht hat. Sie schrieb damals: „Wollen wir wirklich zulassen, dass es zwischen den USA, Europa und Russland zu einem Krieg kommt, bei dem Atomwaffen eingesetzt werden könnten? Diese Frage muss sich jeder stellen, der die Ereignisse seit dem gewaltsam herbeigeführten Absturz des Malaysian-Airlines-Flugs MH17 verfolgt hat.“ Diese Warnungen werden von Schers und Carters Aussagen bestätigt.

Im März hatte Putin erklärt, dass er nach dem Putsch in Kiew das russische Militär, inklusive der Atomstreitkräfte, in Alarmbereitschaft versetzt habe, da er einen Nato-Angriff auf Russland fürchtete. Jetzt hat das US-Militär durch seine eigenen Aussagen bestätigt, dass die Politik der USA das Risiko eines Krieges birgt.

Putin: Nur ein nicht gesunder Mensch glaubt an Angriff Russlands auf NATO

Nur ein nicht gesunder Mensch kann sich vorstellen, dass Russland etwa die NATO angreift. Das sagte Russlands Präsident Wladimir Putin in einem Interview für die italienische Zeitung „Il Corriere della Sera“ im Vorfeld seines an diesem Mittwoch beginnenden Italien-Besuchs.

In einigen Ländern werde mit solchen Ängsten spekuliert. „Einige wollen ja auch die Rolle von Frontstaaten übernehmen und erhoffen sich dafür militärische, ökonomische, finanzielle und sonstige Zusatzhilfe.“

„Es absolut sinnlos, diese Idee (des russischen Angriffs) weiter zu fördern, weil sie weder Hand noch Fuß hat. Aber manch einer bleibt doch noch daran interessiert, um solche Ängste weiter zu schüren. Ich kann nur vermuten, wer dahinter steckt“, sagte Putin und warf den USA vor, mit derartigen Befürchtungen zu spielen und Feindbilder aufzubauen. Ziel sei, den eigenen Führungsanspruch in der Welt zu untermauern. Den Amerikanern würde eine Annäherung Russlands und Europas nicht zupasse kommen.

Der Iran als Feindbild reiche nicht mehr aus, weil Teheran nicht mehr so erschreckend wirke. Womit sollte dieses Feindbild ersetzt werden? „Und da brach die Ukraine-Krise aus, worauf Russland reagieren musste. Ich muss Ihnen sagen, dass Sie keine Angst vor Russland zu haben brauchen. Die Welt hat sich derart geändert, dass Menschen mit gesundem Verstand sich heute keinen so groß angelegten militärischen Konflikt vorstellen können. Ich versichere Ihnen, dass wir vieles andere zu tun haben“, sagte Putin.

Druck und Provokationen

Vor der Bevölkerung wurden diese Bedrohungen weitgehend geheim gehalten. Viele Menschen in den USA, Europa und auf der ganzen Welt haben immer wieder gezeigt, dass sie die Kriege der USA im Irak und Afghanistan ablehnen. Doch fast fünfzehn Jahre nach dem Beginn dieser Kriege steht die Welt am Rande eines noch blutigeren und verheerenderen Konflikts. Doch die Medien und herrschenden Eliten verheimlichen die Gefahr eines Atomkriegs.

Wahrscheinlich hat US-Präsident Obama beim G7-Gipfel am Wochenende den Druck auf Russland weiter verschärft und die europäischen Regierungschefs dazu gedrängt, die Wirtschaftssanktionen beizubehalten. Diese wurden im letzten Jahr gegen Russland verhängt, nachdem es die Krim in die russische Föderation aufgenommen hatte. Als Vorwand für die Fortführung der Sanktionen soll der erneute Ausbruch von Kämpfen in der Ukraine dienen, für den die USA Russland verantwortlich machen.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko warnte am Donnerstag in einer Rede im Parlament vor der „immensen Gefahr erneuter schwerer Kämpfe mit russischen und terroristischen Kräften“. Er behauptete, ohne einen Beweis zu liefern, dass in den von Rebellen kontrollierten Gebieten Donezk und Lugansk in der Ostukraine 9000 russische Soldaten präsent seien.

Poroschenko sagte: „Das ukrainische Militär sollte sich auf eine neue feindliche Offensive und eine Großinvasion entlang der gesamten Grenze zur Russischen Föderation vorbereiten. Wir müssen darauf wirklich vorbereitet sein.“ Er erklärte, das ukrainische Militär habe mindestens 50.000 Soldaten im Osten stationiert und sei bereit, das Land zu verteidigen.

Einen Tag vor Poroschenkos Äußerungen kam es in der Ostukraine erneut zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten mit Dutzenden von Todesopfern. Die Kämpfe in dieser Woche waren der bisher schwerste Verstoß gegen den Waffenstillstand, der im Februar unterzeichnet wurde.

Kremlsprecher Dimitri Peskow erklärte am Donnerstag vor der Presse, Russland sei davon überzeugt, dass die Kampfhandlungen am Mittwoch von Kiew provoziert worden waren, um die Diskussionen auf dem G7-Gipfel und dem EU-Gipfel in Brüssel Ende Juni zu beeinflussen. „Dieses provokante Vorgehen geht von den ukrainischen Streitkräften aus und das beunruhigt uns“, sagte er.

Beide Seiten gaben der jeweils anderen die Schuld am Ausbruch der Kämpfe in Marjinka, etwa vierzehn Kilometer westlich der Rebellenhochburg Donezk. Poroschenkos Berater Juri Birjukow sagte am Donnerstag, dass bei den Kämpfen fünf ukrainische Soldaten getötet und weitere 39 verwundet worden seien. Der stellvertretende Verteidigungsminister und Sprecher der Volksrepublik Donezk (DNR) Eduard Basurin erklärte gegenüber Interfax, dass sechzehn Rebellenkämpfer und fünf Zivilisten getötet worden seien.

Ukrainische Truppen hatten am Mittwoch außerdem die Innenstadt von Donezk mit Artillerie beschossen. In den südwestlichen Stadtteilen Kirowski und Petrowski wurden sechs Menschen durch Granaten getötet und weitere 90 verwundet. Der städtische Marktplatz Sokol wurde schwer beschädigt, mehrere Ladenstraßen brannten nieder.

Als Reaktion auf die Entwicklungen am Mittwoch wurden Mitglieder des faschistischen Rechten Sektors angewiesen, sich auf den Kampfeinsatz vorzubereiten. Der Oberbefehlshaber des paramilitärischen Bataillons der Organisation, Andrei Stempitzki, rief in einem Post auf Facebook alle Mitglieder, die während des Waffenstillstands zu Hause waren, dazu auf, „zu ihren Kampfeinheiten“ zurückzukehren. Er drohte, der Rechte Sektor werde „Krieg führen, egal was die Anhänger des Waffenstillstands tun werden.“

Liebe Blogger und Internetnutzer. Bitte teilt diesen Beitrag größtmöglich im Internet, in Foren und Blogs und natürlich auf VKontakte, Facebook und Twitter. Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns von der deutschen Lügenpresse nicht beirren lassen und eine angemessene Gegenöffentlichkeit herstellen.

Quelle

P.S. Montenegro tritt der NATO am Donnerstag 19.05.2016. bei.

 

 

Das könnte dich auch interessieren...

12 Antworten

  1. die menschheit ist schon immer irre gewesen und wird es auch immer bleiben mal mehr mal weniger,weil jeder der grosse macht und mittel hat,diese weiter ausbauen will dieses ist aber irreparabel,weil es völlig sinnlos ist wenn die grossmächte aufeinander lossgehen,die sollte es nur einmal schaffen mit worten normal miteinander klarzukommen,dass wäre ein weltwunder zu 100 prozent !!!!!!

  2. Kinta Kunte sagt:

    Wie geisteskrank muss jemand sein, der einen Atomschlag gegen Russland ausführen will? Aus den USA und leider auch aus den europäischen NATO Ländern werden nur noch Aschenhaufen übrigbleiben! Es gibt weder für die Marionette Obama noch für die Kriegstreiber im Hintergrund ein Loch wo sie sich sicher verkriechen können. Russland hat ein computergesteuertes System namens Tote Hand, wo Computer den vernichtenden Zweitschlag ausführen würden, der vorallem gegen die USA gerichtet wäre, sollte die russische Führung/Bevölkerung vernichtet werden. Die Amis bleiben vielleicht eine halbe Stunde länger am Leben als die Russen, das ist doch schon ein Fortschritt. Amis, hofft dass Eure Scheissraketen nicht funktionieren oder im eigenen Silo losgehen – sonst ist die Welt befreit von Aspartam, TTIP, Genfrass, MacDonalds, Cola, Dollar und Micky Maus! AMEN.

  3. Lilith sagt:

    Und warum muss mit solchen alten Schundartikeln jetzt Aufruhr gemacht werden? Diese „Meldung“ ist fast ein Jahr alt…

    https://www.wsws.org/de/articles/2015/06/06/ukra-j06.html

    • Karl-Heinz Schulz sagt:

      Eben … in der Quelle findet sich als Veröffentlichungsdatum: von Peter · Juni 9, 2015

  4. Winfried sagt:

    Do you want to with all their might a world war
    So it looks for me, it’s you then no matter how much people here dying

  5. Roger Staub sagt:

    es ist einfach nur noch zum kotzen und sämtliche politiker gehören eliminiert. da wird über atomschläge diskutiert, wobei tausende zivilisten – und somit am ganzen scheiss unbeteiligte – dran glauben müssten.

    ich habe von euch scheiss elenden politikern sowas von die schnauze voll und hätte ich die wahl, so würde ich gnadenlos abdrücken!!!

  6. reiner tiroch sagt:

    Obama erwägt,…. und die dappige EU, Nato und wir machen artig mit?

  7. Thorsten Eggeling sagt:

    Eins Vorweg: Ich traue grundsätzlich allen Militärs in Ost und West und Nord und Süd alles zu, bis hin zum Abschuss von Atomraketen.
    Aber worum geht es im zitierten Beitrag? Der stammt offenbar vom 17. Mai 2016 und taucht jetzt im August 2016 bei Facebook auf. Der Artikel suggeriert, dass sich am letzten Freitag (Datum?) Ashton Carter mit anderen getroffen hat, um „den Einsatz von Atomraketen gegen militärische Ziele in Russland“ zu erwägen. Nun hat aber dieses Treffen aber im Juni 2015 stattgefunden und ein Großteil des Artikels enthält auch den Text aus dieser Zeit. Nur mit einem „aktuelleren“ Vorspann.
    Der Artikel endet mit: „Gerade jetzt ist es wichtig, dass wir uns von der deutschen Lügenpresse nicht beirren lassen und eine angemessene Gegenöffentlichkeit herstellen“. Wenn die selbsternannte Alternative zur „Lügenpresse“ selbst alte Beiträge als neu ausgibt, wie hoch ist dann der Wahrheitsgehalt, wie hoch ist die Kompetenz des Autors zu bewerten?
    Jeder kann sehen, dass es zu keiner Stationierung neuer Atomraketen zwischen Juni 2015 und August 2016 gekommen ist, was eine Reaktion auf die russische Ankündigung gewesen wäre, neue Atomraketen zu stationieren. Das sind Fakten, die den Autor aber nicht interessieren. Den Leser sollte das aber schon interessieren.
    Einen Informativen Artikel zum Thema gibt es bei der „Lügenpresse“ unter http://www.welt.de/politik/deutschland/article142839925/Die-atomare-Aufruestungsvision-des-Pentagon-Chefs.html (vom Juni 2015).
    Darauf, dass Obama gar nichts erwägt, sondert erst einmal U.S. Defense Secretary Ash Carter irgendwann 2015 etwas erwogen hat (wenn wohl auch mit Wissen seines Chefs) will ich jetzt nicht eingehen. Die ursprüngliche Überschrift des Artikels war „US-Militär erwägt Atomschläge gegen Russland“ (bei Wsws.org).
    Daher mein Aufruf: Lasst Euch nicht verblöden. Weder von den Propagandisten der einen noch der anderen Seite. Bildet euch selbst eine Meinung und sucht und lest die tatsächliche Quelle eines Artikels und des zugrundeliegenden Materials.

  8. reiner tiroch sagt:

    dem Obama den Friedensnobelpreis wegnehmen und mir geben. warum? seit 9 Jahren schreibe und warne ich vor Krieg und werde verarscht.

  9. heureka47 sagt:

    Ich werde den Text NICHT teilen.
    Weil es der Lösung des wahren Problems nicht dient. Im Gegenteil.
    Menschen mit solchen Informationen zu überfluten, ist in der heutigen Zeit ein tendenziell destruktiver Akt – und die Wahrheit ist es meist auch nicht.

    Wir leben in einer KRANKEN Welt / Zeit, in der die LÜGE regiert. Das vermittelt auch die Heilige Schrift. Mit dem „Sündenfall“ ist die Lüge in die Welt gekommen, habe ich wahrgenommen. Die Geschichte von Adam und Eva mit dem „Sündenfall“ ist nicht die erste Geschichte! Die römischen „Redakteure“ der heutigen Bibel haben vor 1500 Jahren etwas sehr / entscheidend wichtiges fortgelassen: Die Erschaffung des HEILEN, GESUNDEN, Menschen, die in der Story über Adam und Lilith symbolisch dargestellt wird. Adam und Eva stellen den durch DIE Krankheit befallenen und beeinträchtigten, verführbaren, Menschen dar.

    DIE Krankheit heißt in den Heiligen Schriften die „(Erb-)Sünde“ oder das „Übel“ / „Böse“. In der Gegenwart nennen wir sie „Die Krankheit der Gesellschaft“ (Kütemeyer, Fromm, u.a.), „Gesellschaftsneurose“ (Oberth) oder „Kollektive Neurose“ – wie in der Soziologie. Ich nenne sie seit 1992 die „Kollektive Zivilisations-Neurose“ (KZN). Die allermeisten sind davon befallen und die allerwenigsten wissen etwas davon. Und von denen, die darüber etwas wissen, können die allermeisten die wahre Schwere / Tragweite der Krankheit nicht wahrnehmen / erkennen, weil die KZN u.a. eine „Wahrnehmungs- / Erkenntnis-Störung“ ist. Primär aber ist sie eine Angst-Störung, die aber bei den meisten UNBEWUSST ist – weil „verdrängt“. Wer aber die Angst, die ein SYMPTOM ist, nicht wahrnehmen kann, dem entgehen wichtige Hinweise auf seine gestörte – primär seelische – Gesundheit.

    Die Menschheit – und speziell die „zivilisierte Gesellschaft“ stehen vor / in der Herausforderung, diese Krankheit zu erkennen und die grundlegende Heilung durchzuführen. Bei Nichtheilung droht jeder „Hochkultur“ der Untergang und am Ende der kollektive Tod – das Aussterben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.