Russland schafft eine mächtige eiserne „Faust“ als Reaktion auf die NATO-Aggression – Shoigu

303112

Der russische Abgesandte bei der NATO in Brüssel hat am 31. März verkündet, Russland wird „total asymmetrisch“ auf die Verlegung von neuen gepanzerten Einheiten durch die NATO in Osteuropa reagieren.

Wir sind nicht passive Beobachter, wir unternehmen konstant militärische Massnahmen, die wir für notwendig erachten, um diese verstärkte Präsenz auszugleichen, die nicht gerechtfertigt ist, sagte der russische NATO-Gesandte Aleksandr Grushko in Brüssel. Selbstverständlich werden wir total asymmetrisch reagieren.

Dann sagte er: „Mit Stand heute, wenn wir was die USA und NATO alles macht einschätzen, dann gibt es eine erhebliche Veränderung zum Schlechteren was die Sicherheitssituation betrifft.

Die Reaktion auf die NATO-Aggression ist jetzt bekannt. Am Mittwoch hat der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu die Gegenmassnahme verkündet. Es werden drei neue Divisionen aufgestellt, um den Truppenaufmarsch der NATO unmittelbar an der russischen Grenze zu begegnen.

Das Verteidigungsministerium unternimmt eine Reihe von Massnahmen, um den Aufbau von NATO-Kräften in unmittelbarer Nähe zur russischen Grenze entgegen zu treten. Zwei neue Divisionen werden im westlichen Militärdistrikt aufgebaut und eine Division im südlichen Militärdistrikt. Russland schafft eine mächtige eiserne „Faust“ als Reaktion auf die stärkere Präsenz von Nato-Truppen an seiner Grenze, sagte der Verteidigungsminister.

Die Arbeit hat bereits begonnen, um die notwendige Infrastruktur an den Standorten der neuen Divisionen zu errichten, sagte er weiter.

Ich habe die Anordnung gegeben, die fortschrittlichsten Baumethoden für das Errichten der Anlagen anzuwenden. In Besonderen, block-modulare Strukturen werden verwendet. Die Verwendung von Modulen erlaubt es Gebäude innerhalb von drei bis vier Wochen zu errichten, sagte Shoigu.

Falls notwendig, können die Bauten prompt demontiert und an einem anderen Ort transportiert werden. Auch die Versorgungssysteme, einschliesslich Heizung, sind auf die selbe schnelle Art aufgebaut.

Jede der drei neuen russischen Divisionen besteht aus 10’000 Soldaten.

US-Panzer in Polen

US-Panzer in Polen

Neben der Stationierung von gepanzerten Truppen durch die NATO in Polen und den baltischen Ländern, hat US-General Breedlove vorgeschlagen, die Spionageflugzeuge vom Typ U-2 oder RC-135 sollen verstärkt gegen Russland zum Einsatz kommen.

Darüber kann ich nur den Kopf schütteln.

Breedlove kennt wohl nicht die Geschichte der U-2. Ab 1957 führte die CIA vom Luftwaffenstützpunkt Adana in der Türkei U-2-Spionageflüge in die Sowjetunion durch. Am 1. Mai 1960 flog Gary Powers mit einer U-2 eine Spionagemission von Nordpakistan aus über die Sowjetunion. Obwohl die Maschine 20 Km hoch flog, doppelt so hoch wie eine Linienmaschine, hat sie eine russische Luftabwehrrakete abgeschossen.

U2Wrackteile

Die Überreste der abgeschossenen U-2 kann man im Militärmuseum in Moskau betrachten

Der Pilot Powers landete mit dem Fallschirm nahe Swerdlowsk (heute Jekaterinburg) und wurde gefangengenommen. In dem folgenden, unter grossem internationalen Medieninteresse durchgeführten Prozesses wurde Powers zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Dies wurde von den USA als empfindliche Demütigung empfunden.

Wenn die Russen schon 1960 in der Lage waren, einen Eindringling auf dieser Höhe abzuschiessen, zu was sind heute erst fähig?

Deshalb meinte Grushko, er schliesst den Einsatz von solchen Spionagemaschinen an der Grenze zu Russland oder über Russland aus. Er meint, was Breedlove sagte wäre Propaganda und nicht wirklich machbar. Ausser, das Pentagon will einen Abschuss provozieren, um als Opfer der Russen sich hinstellen zu können.

Genau um das geht es beim Aufmarsch von US- und NATO-Truppen an der Grenze zu Russland. Um eine Provokation, denn eine echte Gefahr von russischer Seite besteht nicht. Wenn es nicht die Terroristen sind oder ein Virus oder nicht existierende Massenvernichtungswaffen oder die Ausserirdischen, dann sind es die Russen, welche den Westen in der kranken Fantasie gefährden.

Es gibt einen medizinischen Begriff dafür: Paranoia oder Verfolgungswahn! Personen die darunter leiden, wie die westlichen Staatsführer, spezielle die in Washington, neigen dazu, neutrale oder freundliche Handlungen anderer als feindlich zu interpretieren (paranoide Persönlichkeitsstörung). So fangen Kriege an!

Quelle und Author: Freeman

Quelle 2: Rusnext

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.