Vor dem NATO-Gipfel: Estland provoziert Russland

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Estlands Premierminister Taavi Roivas fühlt sich bedroht und fordert Hilfe gegen den Nachbarn Russland. Putin beschuldigt er, die Flüchtlingskrise auszunutzen.

Die Bundesregierung bestellt sich nicht häufig Nachhilfelehrer zur Klausur in Meseberg. Schon gar nicht, wenn sie nicht mal 40 Jahre alt sind. Aber Taavi Rõivas hat mit 37 schon fast drei Jahre Erfahrung als Ministerpräsident und regiert das digital am weitesten entwickelte Land Europas. Die Heimat von Skype bietet ihren Bürgern eine fast komplett interaktive Online-Verwaltung und beherbergt bemerkenswert viele Start-ups. Doch beim Besuch in Berlin hat Rõivas noch eine andere Botschaft: Sein Land braucht Solidarität.

Die europäische Einheit muss unbedingt bewahrt werden. Ich bin sehr froh, dass Angela Merkel so viel politisches Kapital und persönliches Engagement einsetzt, um Europa zusammenzuhalten. Unser Kontinent hat schon mehrmals gezeigt, dass er gerade in Zeiten der Krise zusammenhält, zusammenarbeitet und Probleme überwindet. Vor sechs, sieben Jahren hieß es noch, die Schuldenkrise sei unlösbar, der Euro werde kollabieren und so weiter. Aber wir haben uns sehr wohl fähig gezeigt, eine Lösung zu finden. Noch immer stecken einige Länder in tiefen Schulden. Doch wir sind auf dem richtigen Weg. Die Flüchtlingswelle stellt Europas Einheit erneut auf eine harte Probe, wie auch der Terror und die russische Aggression gegen die Ukraine. Vor allem in den letzten beiden Fällen haben die Europäer mit einer Stimme gesprochen.“ – kommenterte Rõivas für „die Welt“.

„Wir brauchen die durchgängige Präsenz von jeweils einem Bataillon der Nato in Estland, Lettland und Litauen. Diese Truppen könnten in gewisser Weise rotieren, sie müssen etwa keine eigenen festen Einrichtungen aufbauen. Dann wären sie der Definition nach nicht permanent stationiert. Aber sie müssen ständig präsent sein. Es darf keine Lücken geben. Abschreckung muss die neue Normalität sein.“ – fügte Rõivas hinzu.

„Die estnischen Streitkräfte haben schon in vielen Krisengebieten zusammen mit den Truppen anderer Nato-Staaten gedient – etwa in Afghanistan oder aktuell in Mali und vor der Küste des Libanon. Bisweilen war unser Beitrag im Vergleich zur Bevölkerungszahl der größte aller Truppensteller. Es fiele sehr schwer, diese Einsätze in weit entfernten Regionen gegenüber unseren Bürgern zu rechtfertigen, wenn die Nato nicht auch uns beschützt. Europas Sicherheit ist ein Ganzes. Dafür sind wir alle gemeinsam verantwortlich. Überall.“ – schloss der der bedrohte Ministerpräsident Estlands.

KommentarNATO-Gipfel (Kriegstreiber-Gipfel) in Warschau bereitet Krieg gegen Russland vor. Wie reagiert Putin darauf, ist es schwer vorherzusagen. Estlanddie Maus im Ohr des Elefanten, versucht Russland zu provozieren. Warum?- Weil hinter ihr die Hyäne steht, die Nord Amerikanische Terror-Organisation!

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