NATO fördert US-amerikanische Destabilisierung Europas

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Ziel des Hegemon: Russland mit allen Mitteln zu provozieren

Vorneweg ein NATO-Generalsekretär, ohnehin Gallionsfigur in einem globalen Schachspiel, in welchem zwar nett formulierte Friedensabsichten verkündet werden, den weiteren Verlauf wie schon stets zuvor Kriege bestimmen zum Leidwesen betroffener Völker.

Was nützen angeblich gutgemeint vorgeschaltete Organisationen und Bündnisse, denken wir an die UNO, Amnesty International oder ausgerechnet eine NATO, die mal als Bollwerk gegen einen sowjetisch-kommunistischen Ostblock gegründet wurde? Man bedenke, der Warschauer Vertrag folgte erst sechs Jahre später, danach setzte die Spirale des Wettrüstens ein, die Eskalation des Kalten Krieges begann.

BRD chancenlos dem Kurs der USA ausgesetzt

Da keimte noch Hoffnung auf bei den Bemühungen der SPD-Regierung unter Willy Brandt, als ein Egon Bahr entscheidend mit von der Partie in den Ostgesprächen- und Verhandlungen, die Entspannungspolitik im Anschluß sich fortsetzte, ein Herbert Wehner in Moskau ein- und ausging. Spätestens mit Helmut Schmidts NATO-Doppelbeschluß, mit dessen politischen Freund Henry Kissinger, wurde deutlich, auf wessen Seite die BRD stand: den USA fortan verpflichtet.

Zusammen mit dem „Dicken“, einem Ronald Reagan, trotz dem Fall der Mauer, des Eisernen Vorhangs, hielten die USA an ihrem Ziel fest, Russland mit allen Mitteln zu provozieren. Deutlich sichtbar fördert die NATO den Weg einer US-amerikanischen Destabilisierung Europas, selbst der heute abzustimmende Brexit darf mit einbezogen werden, wenn es darum geht, die Wirtschaftsmacht USA, den Dollar zu stärken, alle Szenarien zu mobilisieren, die Weltherrschaft an sich zu reißen.

Steinmeiers NATO-Kritik offenbart ein viel zu zaghaftes Veto

Welches obendrein zu spät erfolgt, die Karten sind längst gemischt in einem perfiden Spiel, dessen Ende kein Mensch wirklich voraussehen, höchstens erahnen vermag. Selbst ein herbeigeeilter Gernot Erler, in seiner wichtigen Aufgabe als Russlandbeauftragter der Bundesregierung, entsinnt sich zwar plötzlich der alten Gedankengänge einer friedliebenderen SPD, warnt daher vor einer Eskalationsspirale „bis hin zum Krieg“, doch dieses Déjà-vu nützt nichts mehr angesichts der nahezu unaufhaltbaren Entwicklung.

Inzwischen hat sich Wladimir Putin auf die NATO-Provokation eingestellt, droht seinerseits mit Aufrüstung, während Frau Merkel nichts besseres einfällt, als in mehr Rüstung zu investieren, eine ganz klare Absichtserklärung dieser Kanzlerin: die Fortsetzung ihres „Kadavergehorsams“ seit der Solidaritätsbekundung zum damals bevorstehenden Irak-Kriegseinsatz als Antwort zum Nein von Gerhard Schröder.

Die USA schüren unbegründete Ängste

Binnen weniger Stunden könnte eine russische Panzer-Übermacht Vater Rhein überqueren, die BRD quasi überrollen oder wie Europas Befehlshaber der US-Army, General Hodges, zu bedenken gab, das Baltikum sei nicht zu verteidigen vor einer russischen Invasion.

Dabei dient in jener Argumentationskette die angebliche Annexion der Krim. Kein Wort zum inszenierten Maidan-Putsch seitens US-Europas, was Putin veranlaßte, die Krim-Bevölkerung vor Repressalien ukrainischer Nazis zu schützen. Gregor Gysi darf und kann weitergehen mit der berechtigten Kritik zu den NATO-Manövern an russischer Grenze, wundert sich über Steinmeiers späte Einsicht, zugleich auch über mangelnde Gedenkaktionen zum Überfall auf die UdSSR vor 75 Jahren.

Fazit zum dramatischen Geschehen:

Stell dir mal vor, Russland hat noch nie Europa angegriffen, umgekehrt geschah dies schon. Während es einen neu ernannten Hegemon immer weiter gen Osten trieb, setzt er nunmehr auf Sieg im bevorstehenden Krieg. Stell dir mal vor, wir wollen das nicht, du Tor, daher Widerstand jetzt oberste Pflicht!

Lotar Martin Kamm

Quelle: Querdenkende

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