Das Treffen Putin-Erdogan im August entscheidet über das Schicksal von NATO

Putin_Erdogan

Ein Treffen des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan findet am 9. August in St. Petersburg statt, sagte Putins Pressesprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

„Das Treffen wird, wie wir es erwarten, in der Stadt St. Petersburg stattfinden“, so Peskow.
Der Pressesprecher fügte hinzu, St. Petersburg sei einer der vorgeschlagenen Orte gewesen, dem der türkische Präsident zugestimmt habe.

In dieser Woche haben türkische und russische Regierungsstellen erklärt, dass beide Administrationen einen neuen Konsens erreicht hätten. Das Ergebnis dieser neuen Einigung liegt in der Änderung der Politik Erdogans gegenüber Syrien, Assad und der NATO-Intervention. Die Türkei soll nicht mehr Teil der syrischen Krise sein, sondern elementar zum Friedensprozess beitragen. Hinweise für diese Wende zeigten sich vor einer Woche, als die Türkei mit der Wiederherstellung ihrer Beziehungen mit dem syrischen Regime begann.

Aktuell behauptet die türkische Regierung, dass der in den USA lebende Fethullah Gülen den jüngsten Putschversuch unterstützt habe, und fordert die Auslieferung des Predigers. Kani Xulam vom Kurdish Information Network sieht die amerikanisch-türkischen Beziehungen vor schweren Zeiten.

War es die sich abzeichnende Allianz zwischen Russland, derTürkei und möglicherweise Syrien, welche ein paar türkische Militärführer dazu veranlasste, den Putsch auszuführen? Ist es Zufall, dass das Hauptquartier des gescheiterten Putsches auf der Luftwaffenbasis Incirlik lag, dem Flughafen, von dem aus die USA und die NATO regelmäßig ihrer Luftschläge gegen den Islamischen Staat starten? Es gab diese Woche auch Meldungen, wonach in Incirlik 50 amerikanische Nuklearbomben stationiert sind.

Putin und Erdogan teilen viele Eigenschaften. Beide Führer sind populär und charismatisch. Jeder von ihnen wird vom eigenen Volk als Nationalist und Patriot angesehen und beide operieren innerhalb einer Nation, welche unter einer langen Geschichte politischer Instabilität und militärischer Coups leidet. Bei beiden Männer scheint es sich um gerissenes politisches Urgestein zu handeln. Aber keiner von ihnen scheint ein Favorit der USA/NATO zu sein. Beide werden von den Zio-cons, der jüdischen Lobby und Israel verachtet. Manche Kommentatoren deuten an, das die Ereignisse vom Freitag in der Türkei eine Warnung an Putin gewesen sein könnte: Er könnte der Nächste sein, der mit einem Staatsstreich zu rechnen habe.

Nachdem sich der Rauch verzogen hat, scheint es so, dass der Putschversuch durch die aufkommende Allianz zwischen der Türkei und Russland motiviert war. Die Möglichkeit, dass die Türkei Bestandteil einer friedlichen Regelung in Syrien wird, könnte dem interventionistischen Krieg der NATO gegen das Assad-Regime ein Ende bereiten. Die Anstifter [des Putsches] gegen Erdogan versuchten verzweifelt, eine solche Entwicklung zu verhindern.

Kommentar:  Wenn die Türkei den Abzug der US-Truppen aus dem Land verlangt, dann bleibt die Besatzungsbasis Rammstein. Die freidenkenden Deutschen können mit der Hilfe der türkischen Minderheit im Land auch den Abzug der Besatzungstruppen aus Deutschland verlangen. 70 Jahre Besatzung sind genug! Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion scheint es immer logisch der Zusammenbruch der größten Kriegsorganisation in der Geschichte der Menschheit!

Quellen: Politaia, Sputnik und RT Deutsch

 

Das könnte Dich auch interessieren...

1 Antwort

  1. Edwin Moses sagt:

    So langsam wird mir die Türkei Sympathisch! Ami Go Home! Und auch aus Deutschland!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.