Die Kriegskosten für eine US(NATO) Invasion in Russland würden $ 3-5 Trillionen pro Jahr betragen

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Es ist eine beobachtbare, empirische Tatsache, dass die NATO Russland mit Truppen umgibt und einschließt, und Russland mit dieser Art von Übungen droht. Wir wissen auch aus früheren Erfahrungen, dass den Staats-und Regierungschefs der NATO-Staaten nicht geglaubt werden darf, wenn sie Russland beruhigen.

Laut Experten würden die Kriegskosten für eine US(NATO) Invasion in Russland $ 3-5 Trillionen pro Jahr betragen.

Die USA haben eine enorme Militärstruktur, gestützt mit enormem Aufwand. Aber große Teile dieser Struktur sind für einen Krieg mit Russland nicht relevant: die US-Navy würde es nicht wagen, eine ihrer sagenhaft teuren Flugzeugträger-Gefechtsgruppen in die beengten Gewässer des Schwarzen Meeres zu schicken. Ein ungeheurer Teil davon ist Geldverschwendung: hier kann man lesen wie eine Familie lufttransportfähiger Fahrzeuge in teuren, übergewichtigen, unterbewaffneten Nippes verwandelt wurde, oder, dass sie immer noch Panzer bauen, die die Armee nicht will, oder dasteuerste militärische Projekt aller Zeiten. Unzweifelhaft gibt es auch in den russischen Streitkräften Verschwendung und Korruption, aber ihr Zweck ist wesentlich bescheidener: die Verteidigung des Heimatlandes, nicht das unerreichbare, vergoldete Ziel vollständiger Vorherrschaft.

Und was passiert inzwischen in den sieben Ländern, in denen Obama kühn „militärische Handlungen befohlen“ hat, und in anderen, die vielleicht ein wenig heilendes Bombardement benötigen?

Also was halten wir von diesen Sorgen, die jetzt aufkommen, dass die USA/die NATO nicht in der Verfassung sind, gegen Russland zu kämpfen?

Die erschreckendste Möglichkeit ist, dass es nicht wirklich viel bedeutet und wir uns weiter auf der Straße der arroganten Dummheit bewegen, dem neuen amerikanischen Jahrhundert, demamerikanischen Exzeptionalismus und anderen Fantasien. Das ist der Pfad zur Götterdämmerung für uns alle.

Ron Pauls Deutung, die viele teilen, ist, dass es nur Rhetorik ist, die einen weiteren Griff in den Beutel des Steuerzahlers stützen soll. Die großen Scheine kommen von den großen komplizierten Systemen, und dafür muss die große komplizierte Bedrohung gepredigt werden. Das ist vor allem eine Bedrohung des amerikanischen Steuerzahlers.

Aber vielleicht darf man hoffen, dass es ein Begreifen bei den Soldaten ist – nicht den Schreibtischtätern, den wirklichen Soldaten – dass die USA durch eine Kabale in und um den Staat und das Weiße Haus (eine Kabale, die schon andere schnelle kleine Siege bewarb, die sich hinzogen und letztlich in Niederlagen endeten)in einen Krieg gedrängt werden, den sie nicht führen, geschweige denn gewinnen können.

Wann mussten sich die USA/NATO-Truppen Sorgen um wirklich schweres Artilleriefeuer machen? Die russische Armee hat seit 200 Jahren die Artillerie zu ihrem Gott erkoren. Und, sollte es mehr Erinnerungsstützen brauchen, gerade hat in Südrussland ein großes Artilleriemanöver begonnen.

Wann haben die USA/NATO-Truppen gegen eine hoch motivierte und gut geführte Truppe gekämpft? Nun, oft: Vietnam, Afghanistan, Irak. Aber wann, und das ist das neue Stück, gegen eine hoch motivierte und gut geführte Truppe mit guten und modernsten Waffen?

Russland hat viel Erfahrung damit, als der Unterlegene zu beginnen und sich durchzusetzen. Die USA /die NATO gehen immer davon aus, als die Großen anzufangen.

Das US-Militär hatte ungefähr zehntausend in Gefechten Gefallene seit 911. Es werden dieses Mal viele, viele mehr sein.

Es wird von ernsten und fortgesetzten Moralproblemen in der US-Armee gesprochen. Das überrascht nicht, wenn man nachdenkt: schreckliche Kämpfe, gefolgt von Niederlagen. Das ist bei niemand gut für die Moral. Wie ich vorher vorgeschlagen habe, vermute ich, dass sie viel näher an dem Vietnam-Syndrom der 1980er sind, als die Übereifrigen im Pentagon glauben. Andere Sorgen betreffen eine Beschädigung der Moral: „Ich kann nicht werden, was ich verachte“, oder Neo-Nazis. Was die NATO-Alliierten betrifft: hier gibt es eine Menge Geschichten über schlechte Vorbereitung oder schlechte Ausrüstung. Hier, von einem der deutschen Medien-Cheerleader für einen Krieg mit Russland: Die deutsche Armee ist so schlecht ausgerüstet, sie verwendet Besenstiele statt Maschinengewehren.“ Eine Pew-Umfrage ergibt dass nicht alle NATO-Länder bereit sind, zu kämpfen; man kann grummeln „Die NATO verrottet von innen her“, aber das ist eher der Unglaube an das, was ihnen über die Ukraine und Russland erzählt wird: wenige in Deutschland glauben es. Auf der anderen Seite: Russen, die für Russland in Russland kämpfen?Wenn tausend Jahre Geschichte helfen, wird es da keine Probleme mit der Moral geben.

Ich zitiere noch einmal Feldmarschall Montgomery, der mehr Erfahrung in großen Kriegen hatte als irgend jemand im heutigen Pentagon: „Regel Nummer 1 im Lehrbuch des Krieges: ‘Marschiere nicht gegen Moskau’. Mehrere Leute haben es versucht, Napoleon und Hitler, und es ist nicht gut. Das ist die erste Regel.“

Russland marschiert nicht gegen euch; marschiert ihr nicht gegen Russland.

Quellen: Rusnext , RTDeutsch und Vineyard Saker

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