NATO Think Tank schlägt Angriff auf Kaliningrad, RT und die Moskauer U-Bahn vor

Atlantic_Council

Eine neue Studie der Experten-Gruppe „Atlantic Council“ warnt davor, dass Russland sein Nachbarland Polen über Nacht einnehmen könnte.

Aus diesem Grund müsse das Nato-Bündnis jederzeit auf eine Auseinandersetzung vorbereitet sein, heißt es in der Studie:

„Selbst wenn Moskau derzeit kein Interesse daran hat, die Nato direkt herauszufordern, könnte sich das unerwartet über Nacht ändern und mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt werden. Dabei würden längst vorbereitete Pläne umgesetzt, die nötigen Strukturen dafür sind bereits vorbereitet.“

Selbst für einen möglichen militärischen Gegenschlag liefern die Experten Vorschläge. Demnach wären die Moskauer U-Bahn, das Stromnetz von St. Petersburg und das russische Staatsfernsehen „RT“ geeignete Ziele.

Mit der Nato im Rücken sollte Polen auch klar machen, dass es im Kriegsfalle auch Spezialkommandos ins russische Kaliningrad schicken würde, um „strategisch wichtige Ziele wie beispielsweise Raketenbatterien zu zerstören.“

 Das nötige Selbstbewusstsein könnten Russlands Nachbarn nur bekommen, wenn die USA weiterhin Raketen in die Region verlegen würden.Zunächst sollen jedoch rund 4000 Soldaten in die Mitgliedstaaten Polen, Lettland, Litauen und Estland verlegt werden. Das sehen die Beschlüsse des Warschauer Gipfels von Anfang Juli vor. Eine Entscheidung, die Russland schwer kritisierte.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat offenbar seine ballistischen Waffen inzwischen so weiterentwickelt und ausgerichtet, dass er im Krisenfall die Nato spalten kann. Und zwar nicht nur das Baltikum vom Rest Europas. Sondern Europa vom Rest der Nato.

„Russland kann uns von den USA und Kanada abschneiden. Das dürfen wir nicht tolerieren“, warnte ein hochrangiger Nato-Offizieller am Rande des Nato-Gipfels in Warschau. Von der russischen Enklave Kaliningrad, über die Krim, das Schwarze Meer bis ins Mittelmeer habe Russland Raketen postiert, die in ihrer Kombination wie ein strategischer Bombenteppich genutzt werden könnten.

„Dadurch kann im Krisenfall unsere Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt werden“, warnte der Nato-Offizielle. Putin könnte versuchen, dem Bündnis den Nachschub zu entziehen.

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Titelbild: http://www.atlanticcouncil.org/

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