Die USA prahlen damit, dass sie 8000 Flüchtlinge aufgenommen haben, obwohl sie den Flüchtlingsstrom verursacht haben. Ihre Vassale in der EU sollen 5 Mio. aufnehmen

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USA haben 8000 syrische Flüchtlinge aufgenommen. Das Ziel, 10.000 Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen, bleibe aber weiterhin bestehen,  sagte Anne C. Richard, Leiterin der Abteilung für Bevölkerungsfragen, Flüchtlinge und Migration im US-Außenministerium. Doch geht US-Unterstützung für ISIS weiter…

Auch ihr bisherige Verbündete, der türkische Präsident Erdogan, sagte im Klartext, dass der Westen den Terrorismus unterstützt.

Mittlerweile machen Vertreter der türkischen Regierung auch die CIA direkt für den Putschversuch mit verantwortlich. Gülen hatte über einen CIA-Mitarbeiter eine Green Card erhalten. Und selbstverständlich hat der Putsch nichts mit der Situation in der Türkei zu tun, sondern wurde vom Ausland gesteuert. Daily Sabah, der Auslandssender der AKP, hat eine Online-Umfrage gemacht. Danach sagen die meisten Türken, der CIA habe die Putschisten unterstützt.

Erdogan stellte gestern überhaupt die türkisch-amerikanische Beziehung in Frage, was auch heißt, dass die Türkei die Mitgliedschaft in der Nato zur Disposition stellt. Der „Westen“, so sagte Erdogan, unterstütze den Terrorismus und stehe hinter den Putschisten. Er warf Deutschland vor, nicht die Gülen-Anhänger auszuliefern, während verboten wurde, dass er eine Live-Ansprache auf der Pro-Erdogan-Demonstration in Köln hält.

Von den USA habe man nie Dokumente verlangt, wenn es um die Auslieferung von Terroristen ging, monierte er, nachdem angeblich schon zum zweiten Mal Dokumente an die USA geliefert wurden, um die Auslieferung von Gülen zu rechtfertigen. Der ist zweifelsfrei ein Terrorist nach Ansicht der türkischen Regierung. Man habe auch Belgien vor den Terroristen gewarnt, bevor sie den Anschlag begangen haben, ohne Gehör zu finden. Dass überhaupt für die Auslieferung Beweise verlangt werden, scheint schon gegen die Ehre zu verstoßen: „Welche Partner sind wir, wenn ihr Dokumente verlangt, wenn wir nach einem Terroristen fragen?“ Und Erdogan beschuldigte die westlichen Regierungen, die Menschen davon abzuhalten, die Türkei zum Urlaub zu besuchen.

Was haben die Caritas, das US-Institut Ayn Rand und die Rothschild-Bank gemeinsam? Sie alle fördern die aktuellen Flüchtlingsströme nach Europa bzw. profitieren von ihnen. Und damit unterstützen sie direkt oder indirekt die Politik der USA, analysiert Info-DIREKT. In der November-Ausgabe des Magazins heißt es etwa:

Die Hände bei all dem reiben sich die USA. Sie haben den Großteil der Kriege und Konflikte verursacht und als kleines Nebenprodukt die Menschenmassen nach Europa gescheucht. Der gewünschte Effekt ist, dass Europa nachhaltig destabilisiert wird und dies in den Plänen der USA auch immer so vorgesehen war. Europa soll geschwächt werden, um nicht mehr gegen die US-Dominanz aufbegehren zu können. Der ehemalige parlamentarische Staatssekretär des Verteidigungsministers, Willy Wimmer, spricht in diesem Zusammenhang offen von der „Migrationswaffe“. Es muss auch erinnert werden, dass es Hinweise gibt, dass die USA die Schlepper nach Europa bezahlen oder US-Denkfabriken dies organisatorisch und propagandistisch unterstützen.

Ein Gürtel aus verbrannter Erde

Nun, wenn unsere Medien nur wollten, müssten sie nicht lange suchen: Die Flüchtlingswelle hat ihren Ursprung hauptsächlich im 2003 von den USA angezettelten Irakkrieg sowie in dem so genannten »Arabischen Frühling«, einer seit 2010 über Nordafrika rollenden Welle von Revolutionen, Bürgerkriegen, Putschen und Kriegen, die einen ganzen Gürtel aus verbrannter Erde und zerstörten Staaten hinterließ.

Mithilfe westlicher Stiftungen und »Menschenrechtsorganisationen« angezettelt, erfasste die Welle der Umstürze von Tunesien aus in den folgenden Jahren die drei nordafrikanischen Riesen Algerien, Libyen und Ägypten, aber auch Marokko, Mauretanien, den Jemen und Jordanien. Viele dieser Staaten waren wichtige europäische Verbündete bei der Eindämmung der afrikanischen Flüchtlingsströme nach Europa.

Noch 2010 hatte EU-Kommissar António Vitorino »ein Pilotprojekt für fünf nordafrikanische Länder« angekündigt, hieß es in der Süddeutschen Zeitung (online, 19.05.2010). In den nordafrikanischen Flüchtlingslagern sollten die Lebensverhältnisse verbessert und internationalen Standards angepasst werden: »Zusammen mit dem UN-FlüchtlingshilfswerkUNHCR und der niederländischen EU-Ratspräsidentschaft will man Tunesien, Libyen, Algerien, Marokko und Mauretanien helfen, eigene solide Asylsysteme aufzubauen und europäische  Standards bei der Aufnahme von Flüchtlingen einzuhalten.«

Doch inzwischen wurden diese Länder zerschlagen und ihre Flüchtlingspolitik gleich mit. Als Ergebnis der genannten »Demokratiebewegungen« zieht sich ein Gürtel der politischen Instabilität, des Bürgerkrieges und der Not von Mauretanien bis Syrien. Im Grunde genommen wurde dabei ganz Nordafrika zerstört und in so genannte »failed states« verwandelt.

Aber in Wirklichkeit handelt es sich nicht um »gescheiterte«, sondern um zerstörte Staaten. Eine Ausnahme ist Israel, wo für kurze Zeit zwar ebenfalls Proteste auftraten, aber schnell wieder einschliefen und das politische System unberührt ließen. Von israelischen Flüchtlingen wird auch nichts berichtet.

Abstimmung mit den Füßen

Aber die Menschen in dem nordafrikanischen »Revolutionsgürtel« stimmen mit den Füßen über die vom Westen bejubelten Umstürze ab: »Die revolutionären Umbrüche in den afrikanischen Mittelmeeranrainerstaaten führten zu neuen Flucht- und Migrationsbewegungen über das zentrale Mittelmeer«, hieß es am 18. November 2013 auf der Website der Heinrich Böll-Stiftung: »Knapp 30 000 Flüchtlinge erreichten in den ersten vier Monaten dieses Jahres in maroden Holzbooten die Küsten Italiens und rund 1500 die Insel Malta.«

Das ist die direkte Folge der westlichen Putschpolitik gegen Nordafrika. Gegen einige Länder wurde von unseren »westlichen Verbündeten« USA und Großbritannien gar Krieg geführt und der Staatschef ermordet, wie beispielsweise in Libyen, von wo aus heute wieder viele Flüchtlingsbooteihre Reise antreten.

Aber bevor Libyen 2011 von den USA und ihren Verbündeten bombardiert wurde, bot das Land zahlreichen Flüchtlingen und Zuwanderern aus dem übrigen Afrika Aufnahme und Schutz. Es war Auffangbecken und eine der »letzten Grenzen« nach Europa für unzufriedene, bedrohte, aber auch arme Menschen aus dem Rest des Kontinents.

Bis zu dem angloamerikanischen Krieg gegen das Land war der »Türsteher Europas« (Zeit, online, 29.11.2010) ein enger Verbündeter der europäischen Flüchtlingspolitik, nahm selbst Flüchtlinge aus Afrika auf und zeigte sich sogar bereit, über die »Rücknahme« von Migranten zu verhandeln. Der von westlichen Medien gehasste und verlachte italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi arbeitete an vorderster Front für den Stopp der Fluchtbewegungen aus Nordafrika.

Italien, das heute von Flüchtlingswellen aus Libyen und dem restlichen Nordafrika überschwemmt wird, versuchte, die Flüchtlingsströme mithilfe eines Freundschaftsvertrages mit Libyen einzudämmen. Im Januar 2011 wollte die EU mit Libyen ein Rücknahmeabkommen für Flüchtlingeabschließen. Mit diesem »von der EU-Kommission geplanten Rücknahmeabkommen könnten künftig unerwünschte Flüchtlinge aus ganz Afrika nach Libyen zurückgeschoben werden«, schrieb die taz (online, 20.01.2011).

Vor allem die Grünen und andere »politische Schleuser-Organisationen« wie Pro Asyl kämpften gegen solche Pläne. »Flüchtlinge dorthin abzuschieben« sei »ein Verstoß gegen das Völkerrecht«, sagte der taz zufolge die grüne Europaabgeordnete Franziska Brantner. Und ein gewisser Karl Kopp von der Flüchtlingshilfe Pro Asyl warnte demzufolge, die Migranten würden »in unmenschliche Haftlager gesteckt.

Ihnen drohen dort Elend, Tod, Misshandlungen, Folter und Vergewaltigung.« Praktisch alle linken Organisationen kämpften gegen eine Unterbringung in Nordafrika, wollten die afrikanischen Flüchtlinge unbedingt in Europa haben – und heute haben sie ihren Willen. Nach der »Revolutionswelle« in Nordafrika und dem angloamerikanischen Krieg gegen Libyen von 2011 fließen die Flüchtlingsströme endlich ungehindert nach Europa…

Quellen: Kopp, Heise und Unzensuriert

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