Flüchtlinge randalieren in Bulgarien, bald wird das Alltag auch in Deutschland sein (Video)

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(dpa) Flüchtlinge in Bulgariens grösstem Aufnahmezentrum haben gewaltsam gegen eine nach Erkrankungen verhängte Ausgangssperre protestiert. Das berichteten bulgarische Medien übereinstimmend am Donnerstag. Die Flüchtlinge verlangten ausserdem, dass die bulgarische Grenze zu Serbien geöffnet werde, da sie nicht länger in dem ärmsten EU-Land bleiben wollten.

Die Ausschreitungen in dem Aufnahmezentrum bei Harmanli nahe der türkischen Grenze gingen am Donnerstagnachmittag trotz einem Polizeieinsatz weiter. Wie das Staatsradio berichtete, zündeten aufgebrachte Flüchtlinge Autoreifen an, beschädigten Tische und Stühle in dem Speisesaal und warfen Mülltonnen um. Zum Aufruhr kam es, nachdem Flüchtlinge die Einrichtung verlassen wollten.

Die rund 5000 Flüchtlinge dürfen das Zentrum seit Dienstag vorerst nicht verlassen, weil es dort mehr als hundert Krankheitsfälle gibt. Bei 128 Menschen hatten Ärzte vor allem Hautkrankheiten sowie Windpocken und Virusinfektionen festgestellt; es gebe allerdings, wie es hiess, keine Massenerkrankungen. Mit der Ausgangssperre reagierten die Behörden auf Proteste von Nationalisten.

Bulgariens Aufnahmezentren sind voll besetzt. Seit Jahresbeginn wurden insgesamt rund 13 000 Flüchtlinge registriert. Die Tendenz im November ist nach amtlichen Angaben leicht rückläufig.

Bald wird das Alltag auch in Deutschland sein!

Quellen: NZZ und YouTube

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