Grenzenlose Heuchelei: Pentagon-Chef beschuldigt Russland der „Anstiftung des Bürgerkriegs“ in Syrien

Der Chef des Pentagon Ashton Carter kritisierte scharf Russland für die Situation in Syrien während eines Treffens mit dem US-Militär, berichtet RIA Novosti. „Die Russen sagten, dass sie nach Syrien kommen, um gegen den Terrorismus zu kämpfen und mit Hilfe seiner historischen Einfluss der politischen Beendigung des Bürgerkriegs zu erreichen… Aber was sie sagten und was Sie taten, das sind völlig verschiedene Dinge“ — so der Leiter des amerikanischen Verteidigungsministeriums.

Carter beschuldigte Russland der Anstiftung des Bürgerkriegs in Syrien. „Stattdessen entfachen sie den Bürgerkrieg, einschließlich Gewalt, was wir in den letzten Tagen sehen. Die Russen schüren Extremismus“, sagte der Minister.

Laut Carter „haben die Handlungen Russlands keinen Einfluss auf die Kampagne der USA gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“, sondern nur verlängern den Bürgerkrieg in dem Land„.

Offiziell liest sich das US-Engagement in Syrien so: US-Verteidigungsminister Ash Carter habe am Samstag erklärt, man sende 200 weitere amerikanische Soldaten nach Syrien, damit diese dort vornehmlich die Kurden in ihrem Kampf gegen ISIS unterstützten könnten.

Die US-Soldaten seien, „Spezialkräfte“, heißt es. Was immer das auch sein soll. Während Kritiker monieren, dabei handele es sich vorwiegend um kämpferische Special Agents mit der Fähigkeit militärische Konflikte schön weiter anzuheizen, beispielsweise durch Anschläge im gegnerischen Lager (also wohl vor allem unter russischen und syrischen Truppen), sagen die USA selber.

Laut Moskau: USA scheitern in Syrien und machen Russland verantwortlich.

„Es sieht so aus, als ob Washington seine Verpflichtungen zur Verbesserung der humanitären Lage der Einwohner von Aleppo einfach nicht erfüllte“, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber dem russischen TV-Sender „Erster Kanal“. „Und nun versuchen sie, die Verantwortung dafür auf andere abzuwälzen.“ Dabei, so die Sprecherin, seien diese Vereinbarungen von Washington selbst konzipiert worden.

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