Marine Le Pen fordert einen Austritt aus NATO und EU

Die FN-Vorsitzende Marine Le Pen fordert einen Austritt aus NATO und EU. Die Europäische Union sei ein „Messer im Herzen der nationalen Souveränität“ und die NATO zwecklos und nicht mehr zeitgemäß. Im April 2017 tritt Le Pen bei den Präsidentschaftswahlen in Frankreich an.

Die Vorsitzende des französischen Front National (FN), Marine Le Pen, hat in einem Interview den Austritt aus NATO und EU ins Gespräch gebracht. „Der Frexit wird Teil meiner Politik sein“, erklärte die Präsidentschaftskandidatin gegenüber der griechischen Zeitung „Kyriakatiki Dimokratia“. Sollte Frankreich aus der EU und der Eurozone austreten, würden Italien, Spanien, Portugal, Irland, Griechenland und Zypern folgen.

„Es wäre ideal, wenn all diese Länder gleichzeitig mit Frankreich aus der EU aussteigen würden. Ich versuche, sie davon zu überzeugen“, sagte Le Pen.

Die FN-Vorsitzende sieht die Europäische Union als ein „Messer im Herzen der nationalen Souveränität“. Auch der Euro sei keine Währung, sondern ein „Erpressungsmittel“, mit dem Brüssel seine Politik durchsetze.

NATO nicht mehr zeitgemäß

Außerdem sollte Frankreich aus der NATO austreten. Das westliche Militärbündnis habe keinen Zweck mehr und sei nicht mehr zeitgemäß:

„Sie [die NATO] wurde gegründet, als die Bedrohung durch den Warschauer Pakt und die Expansion der kommunistischen Sowjetunion existierten. Jetzt gibt es weder die Sowjetunion noch den Warschauer Pakt. Washington unterstützt die NATO-Existenz für die Bedienung ihrer eigenen Interessen in Europa“,

zitiert „ZUERST!“ die FN-Vorsitzende.

Präsidentschaftswahlen: Alle gegen Le Pen

Der erste Durchgang der französischen Präsidentschaftswahlen findet im April 2017 statt. Le Pen hatte schon im September ihren Landsleuten eine Abstimmung über den Austritt Frankreichs aus der EU in Aussicht gestellt, sollte sie im kommenden Jahr zur Präsidentin gewählt werden. Beobachter halten einen Wahlsieg der FN-Kandidatin auch für möglich. Sollte Le Pen wie erwartet in die Stichwahl kommen, wird aber voraussichtlich ein ähnliches Szenario wie in Österreich oder den USA eintreten. Alle Kräfte des Establishments müssten sich vereinen, um eine Präsidentin Le Pen zu verhindern. Ob das krisengeschüttelte System diese Kraft noch aufbringen kann, wird sich im Frühjahr zeigen.

Quelle: Info Direkt

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2 Antworten

  1. Ralph H. Hoffmann-Odermat sagt:

    Ziemlich wahrscheinlich, dass le Pen bei der Präsidentenwahl mit ihrer Front National verlieren wird. Genauso wie Hofer in Österreich mit der FPÖ dies tat. Dazu sind die anderen Parteien und ihre Medien Sponsoren, zu geschlossen gegen die beiden „Rechten“.

    Aber genau wie in Österreich wird dies für jede einzelne Partei der selbsternannten „Anständigen“ kein Sieg sein. Le Pens FN wird durch genau diese Geschlossenheit ihrer Gegner, derart an Stimmen gewinnen, dass ohne sie nichts mehr geht.

    So wie auch in Österreich.

  2. Aufgewachter sagt:

    Welche Idioten haben der Facebook-Seite der NATO über 1.210.181 Likes gegeben?

    Und was im genauen wird da eigentlich „geliked“?

    + das Logo
    + die Kriegshetze gegen Russland
    + die coolen Uniformen
    + der Krieg gegen den selbstinszenierten „Terror“
    + die Chemtrail-Sprühaktionen über NATO-Staaten
    + die Auftragsbeschaffung für die Rüstungsindustrie
    + die „chirurgische“ Präzision der Lenkwaffen
    + das Erschliessen von Rohstoffen in Nicht-Bündnis-Staaten
    + die Highscore der Kollateralschäden
    + der thermonukleare Weltkrieg
    + der Bündnisfall

    Meine Leser berichteten mir, daß der Firefox 40.0 die Umfrage noch anzeigen soll, höhere Versionen funzen nicht mehr!

    Welche Idioten haben der Facebook-Seite der NATO über 1.210.181 Likes gegeben?
    https://aufgewachter.wordpress.com/2014/08/31/welche-idioten-haben-der-facebook-seite-der-nato-uber-545-745-likes-gegeben/

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