Papst Franziskus über Trump: 2016 – „Dieser Mann ist kein Christ“, 2017 – „Warten wir ab, was er macht, und danach wird bewertet“

Mit seinen umstrittenen Äußerungen über die Migrationspolitik der Vereinigten Staaten hatte US-Präsident Donald Trump im Februar 2016 sogar den Papst gegen sich aufgebracht. Kurz vor Ende seines sechstägigen Besuchs in Mexiko sagte Franziskus: „Jemand, der nur daran denkt, Mauern zu errichten – egal, wo diese stehen – und nicht daran, Brücken zu bauen, ist nicht christlich. Das ist nicht das Evangelium. Dieser Mann ist kein Christ, wenn er solche Dinge sagt.“

Fast ein Jahr später singt der Papst ein anderes Lied. Auch wenn er oft vor Populismus gewarnt hat – beim umstrittenen neuen US-Präsidenten Donald Trump möchte er zunächst einmal abwarten, bevor ein Urteil fällt. In einem Interview mit der spanischen Zeitung „El Pais“ forderte das katholische Kirchenoberhaupt die Weltgemeinschaft auf, dem Republikaner eine Chance zur Bewährung zu geben: „Warten wir ab, was er macht, und danach wird bewertet“, lautete Franziskus‘ nüchterner Kommentar.

„Was Sie bis jetzt gehört haben, bereitet Ihnen keine Sorgen?“, wurde Franziskus gefragt. Die prompte Antwort lautete: „Ich warte ab. Gott hat doch bei all meinen Sünden so lange auf mich gewartet.“ Das Interview wurde am Freitag geführt dem Tag der Amtseinführung Trumps.

Mit Kritik an Populismus hielt sich Franziskus allerdings nicht zurück. In Krisenzeiten suchten die Völker oft nach „Rettern“, die sie „mit Mauern und Stacheldraht vor anderen Völkern“ beschützen, „die uns unsere Identität nehmen könnten“. Das sei „sehr schlimm“.

„Hitler wurde vom Volk gewählt danach hat er es zerstört“

Als warnendes Beispiel nannte der 80-jährige Argentinier das Naziregime im Deutschland der 1930er-Jahre. „Hitler hat nicht die Macht gestohlen. Er wurde von seinem Volk gewählt und danach hat er sein Volk zerstört“, sagte der Papst und fügte hinzu: „Darin liegt die Gefahr: Das Urteilsvermögen funktioniert in Krisenzeiten nicht.“ Daher sei Dialog in solchen Zeiten sehr wichtig. Jedes Land habe das Recht, seine Grenzen zu kontrollieren, sagte Franziskus. Die von Terrorismus oder anderen Gefahren bedrohten Staaten „noch mehr“. „Aber kein Land hat das Recht, seinen Bürgern den Dialog mit den Nachbarn zu verwehren.“

„Erleben Dritten Weltkrieg in kleinen Stückchen“

Hinsichtlich der Lage der Welt bereiteten ihm unterdessen die Kriege die größten Sorgen. „Wir erleben zur Zeit einen Dritten Weltkrieg in kleinen Stückchen. Und in jüngster Zeit redet man über einen möglichen Atomkrieg, als würde es sich um ein Kartenspiel handeln. Man spielt Karten. Und das bereitet mir die größten Sorgen.“

In dem Gespräch stellte der Papst auch die soziale Ungleichheit an den Pranger, die Tatsache, „dass eine kleine Gruppe der Menschheit mehr als 80 Prozent aller Reichtümer hat“. Im Zentrum des Wirtschaftssystems stehe „der Gott des Geldes“, klagte er.

„Ohne Integration entstehen Ghettos“

Franziskus wies auch erneut auf das Elend der strandenden oder im Meer ertrinkenden Flüchtlinge hin. Er betonte, man erlebe zur Zeit eine Tragödie. Tun die Regierungen denn genug? „Jeder tut, was er kann oder was er will. Das ist sehr schwer einzuschätzen. Aber dass sich das Mittelmeer in einen Friedhof verwandelt hat, muss uns natürlich zu denken geben“, sagte er. Die Länder Europas müssten sicher mehr tun, um die Migranten besser zu integrieren. Ohne Integration gebe es Bildungen von Ghettos. Die Attentäter von Belgien seien ja in solchen Ghettos in Brüssel (wie das berüchtigte Molenbeek, Anm.) aufgewachsen.

Franziskus schließt Rücktritt wie Benedikt XVI. nicht aus

Einen Rücktritt ähnlich dem von seinem Vorgänger Benedikt XVI. Anfang 2013 schließt Franziskus nicht aus. „Mein großer Meister Benedikt hat mir gezeigt, wie es geht, sollte ich spüren, dass ich nicht mehr kann.“ Er wirke aber als Papst doch sehr froh, bemerkte einer der Interviewer zum Abschluss des Gesprächs. „Der Herr ist gut, er hat mir meine gute Laune nicht genommen“, bestätigte der seit knapp vier Jahren amtierende 266. Bischof von Rom.

Vatikan, London City und Washington D.C. 

HuamansAreFree.com: Die Römisch-katholische Kirche ist historisch gesehen die relozierte (örtlich veränderte) Babylonische Staatskirche, diese konvertierte erst sekundär zum Christentum.

Unter ‚Babylon‘ versteht man ein uraltes Imperium, das auf inzuchttreibenden superreichen Familiendynastien (Illuminaten) und spirituell auf dem Saturn-Kult (= Satanismus) basiert. Diese Babylon-AG hat in der Geschichte der Menschheit verschiedene Imperien hervorgebracht, nämlich chronologisch betrachtet zunächst das Babylonische Imperium, dann das Römische Imperium, danach das Byzantinische Reich, das Venetianische Reich, das Britische Empire und schließlich das heutige anglo-amerikanisch-zionistische Imperium.

Die drei wesentlichen Machtzentren Babylons heute sind die unabhängigen Stadtstaaten Washington DC (militärisches Zentrum), City of London (Finanz-Zentrum) und Vatikan-Staat (spirituelles Zentrum).

Zwischen den Machteliten und den Zentren des globalistischen Imperiums Babylon besteht deshalb schon seit Jahrhunderten ein besonders enges politisches und persönliches Verhältnis. Das enge Verhältnis des Papstes zu den Machteliten des heutigen anglo-USraelischen Imperiums ist deshalb nicht verwunderlich.

Und ein interessantes Video dazu: Manche sagen, dass in diesem Video der Papst die Hand von Rockefeller, Rothschild und Kissinger küsst. Andere sagen (auch Corporate Media), dass Pope die Hand von Holocaust-Überlebenden küsst…Egal wer recht hat. Das wird der Papst nie für einen  Vietnamer, Iraker, Libyer oder Syrer machen.

Quellen: Krone, und Youtube

Bild Quelle: WTM

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1 Antwort

  1. Saheike sagt:

    Und ist der Pope Christ ?

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