Der wahre Grund für den Abzug der Bundeswehr aus der Türkei – BRD unterstützt Terroristen

Gestern stimmte der Bundestag mit großer Mehrheit (461 von 569 Abgeordneten) für den Abzug der Bundeswehr vom türkischen NATO-Stützpunkt Incirlik. Die Tornado-Aufklärungsflugzeuge, ein Tankflugzeug und rund 260 Soldaten, die von hier aus den Krieg gegen den IS in Syrien und dem Irak unterstützten, sollen nach Jordanien verlegt werden.

Offiziell wird dazu über die Mainstream-Medien verlautbart:

Grund für den Abzug ist ein türkisches Besuchsverbot für Bundestagsabgeordnete bei den deutschen Soldaten in Incirlik. Die Regierung in Ankara hatte damit auf die Asylgewährung für türkische Soldaten in Deutschland reagiert. Ein letzter Einigungsversuch von Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) in Ankara war vor zwei Wochen gescheitert. Daraufhin hatte sich das Kabinett für einen Abzug der Soldaten entschieden …

Quelle

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Damit bedient sich die hiesige Presse wieder einmal „No News“, also eine Form von „Fake News“, einfach wichtige Nachrichten wegzulassen!

Und zwar solche, die Merkel & Co. alles andere als genehm sind!

Der wahre Grund, warum die türkische Regierung den Bundestagsabgeordneten der Zutritt zum NATO-Stützpunkt verweigert, ist nämlich ein anderer.

Armağan Kuloğlu, General der türkischen Luftwaffen a. D., packt aus. Er meint, dass das türkische Besuchs-Verbot für Bundestagsabgeordnete in Incirlik und der dadurch verursachte Streit nur die Spitze des Eisberges sei.

„Die deutsche Unterstützung für die  Terrororganisation FETÖ von (Fetullah) Gülen ist der größte Schadfaktor für die Beziehungen beider Staaten“, sagte der General und verwies darauf, dass mehrere türkische Militärs nach dem gescheiterten Putschversuch von 2016 politisches Asyl in Deutschland bekommen hätten. Die türkischen Auslieferungsbegehren seien abgelehnt worden.

Kuloğlu warf Deutschland zudem vor, auf seinem Staatsgebiet „Filialen“ der als terroristisch geltenden Arbeiterpartei von Kurdistan (PKK) zu dulden. „Auch ist bekannt, dass die PKK in großem Stil deutsche Munition einsetzt.“

Ferner glaubt der pensionierte General nicht, dass der deutsche Abzug aus Incirlik dem Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat, IS) schadet.

Kuloğlu : „Von einem großen Beitrag Deutschlands zu diesem Kampf kann man bislang nicht sprechen.“

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Der ehemalige Chefanalyst für internationale Sicherheit des türkischen Generalstabs, Brigadegeneral a.D. Haldun Solmaztürk, ergänzt:

„Deutschland und die Türkei sehen sich inzwischen nicht mehr als Verbündete! Die heutige deutsch-türkische Krise ist nur eine oberflächliche Abbildung tiefer Verwerfungen zwischen den beiden Ländern. Der Unwille, diese Krise zu lösen, zeigt, dass Deutschland und die Türkei sich nicht mehr als Mitgliedsstaaten einer Allianz ansehen. Eine Allianz wird gegründet, damit ihre Mitglieder sich gegenseitig helfen. Das Verhältnis zwischen Berlin und Ankara ist aber inzwischen offensichtlich feindselig.“

Und weiter:

„Deutschland ist unzufrieden mit der türkischen Innen- und Außenpolitik. Die Türkei ist empört, weil Deutschland keine Offiziere an Ankara ausliefern will, die nach dem gescheiterten Putsch im Juli letzten Jahres in die Bundesrepublik geflohen und dort Asyl bekommen haben. Außerdem kann es die Türkei nicht akzeptieren, dass Berlin mit der Kurdischen Arbeiterpartei PKK nachlässig umgeht. Solange diese Probleme ungelöst bleiben, wird es auch keine Einigung in den deutsch-türkischen Beziehungen geben. Und das ist das erste Mal, dass die Nato mit einer solchen Lage konfrontiert ist. Wird man die Krise in nächster Zeit nicht lösen, wird sie negative Folgen für die ganze Allianz haben.“

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Autor und Quelle: Guido Grandt

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